LUZERN: Fidelitas feiert neuen «Dominus»

Alles was in der Fasnacht Rang und Namen hat, war gestern da. Grund: Die Fidelitas Lucernensis lud zum Neujahrsempfang.

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Der neue Dominus Michael Mathis an der Dominus-Feier der Fidelitas Lucernensis. (Bild: deRico)

Der neue Dominus Michael Mathis an der Dominus-Feier der Fidelitas Lucernensis. (Bild: deRico)

sam. An die gestrige Dominusfeier der Fidelitas Lucernensis im Luzerner Stadtkeller ging der neue Dominus Michael Mathis unbesorgt und voller Gwunder. Noch vor dem Einzug sagte er: «Ich habe keine Ahnung, was mich heute Abend erwartet, werde also gleichermassen überrascht sein wie die Gäste.» Und die Gästeliste liest sich denn auch wie ein «Who is who» der Luzerner Fäsnächtler. Kein Wunder, ist die Dominusfeier doch der einzige Anlass – ausser dem Schalander vom Montag – an dem die Fasnachtsgewaltigen in corpore anwesend sind. Also waren gestern sämtliche Kettenträger inklusive dem der Galli-Zunft anwesend.

Auch Frauen dabei

Eröffnet wurde der offizielle Neujahrsempfang mit einer Begrüssungsformel. Und als erster Show­act stand der Stand-up-Comedian aus der Emmenbronx, Sergio Sardella, auf der Bühne. Doch eine Dominusfeier wäre keine Feier, folgte nicht ein zweiter Showact. Dieses Mal war Ricardo Sanz, bestens bekannt aus Voice of Switzerland am Start. Nach dem kulinarischen Dessert sorgte der Nidwaldner Komiker Mädi Murer, der extra von der anderen Seeseite anreiste, lautstark dafür, das die Bombenstimmung nicht nur bis zur vorgerückten Stunde, sondern garantiert bis zum Urknall anhält. Übrigens: Die Dominusfeier ist eine der wenigen Fidelitas-Anlässe, die auch Frauen offensteht. Mathis jedenfalls war vollends im Glück und bereit für eine «rüüdige Fasnacht.»