LUZERN: Figur auf dem Männliturm wird saniert

Der Männliturm wird als letzter der Museggtürme saniert. Der Stiftungsrat hat dafür 460 000 Franken genehmigt.

Roger Rüegger
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Dachdecker Patrick Würsch restauriert die Dachkonstruktion des Männliturms. (Bild Pius Amrein)

Dachdecker Patrick Würsch restauriert die Dachkonstruktion des Männliturms. (Bild Pius Amrein)

Der Männliturm ist seit ein paar Tagen eingerüstet. Er ist der letzte der Museggtürme, der saniert wird. «Die Abklärungen über den Zustand des Turms sind abgeschlossen. Die Statik ist stabil, aussergewöhnliche Reparaturarbeiten sollten nicht anfallen», sagt Ernst Widmer, Geschäftsführer der Stiftung zur Erhaltung der Museggmauer. Im Fokus der Sanierung steht das Männli auf dem Turm. Die fast mannshohe Figur wird nämlich immer wieder als Zielscheibe benutzt. Dass das Männli Schusslöcher aufweist, ist gar nicht so ungewöhnlich. «Auch viele Kirchtürme werden als Zielscheiben missbraucht», sagt der Luzerner Dachdecker Patrik Würsch, der mit der Kontrolle und der Sanierung der Holzkonstruktion auf dem Turm beauftragt wurde.

Nölliturm-Sanierung wird teurer

Die Kosten für die Sanierung des Männliturms dürften unter einer halben Million Franken liegen. Der Stiftungsrat hat dafür 460 000 Franken genehmigt. Die Sanierung des benachbarten Nölliturms sind noch nicht abgeschlossen. Die Kosten fallen dagegen weit höher aus, als ursprünglich budgetiert. Der Zustand der Fassade ist das Problem. Nun werden Spezialfirmen gesucht, die Erfahrung mit dem Sandstein haben.