LUZERN: Filme aus aller Welt im Verkehrshaus

Das Lucerne International Film Festival (LiFF) findet 2014 zum zweiten Mal statt. Das Programm besteht aus 40 Filmen, die mehrheitlich in den grossen Kinosälen nicht zu sehen sind. Von Freitag bis Sonntag wird ein Teil des Verkehrshauses in ein Film-Festival verwandelt.

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Teaser vom Lucerne International Film Festival (Bild: PD)

Teaser vom Lucerne International Film Festival (Bild: PD)

Zum Festivalbeginn am Freitagabend wird der rote Teppich ausgerollt. Dann zeigt das LiFF mehrere Schweizer Filme, welche in Luzern und der Schweiz noch nicht zu sehen waren. Dies schreiben die Organisatoren des Festivals, das 2011 ins Leben gerufen wurde, auf der Internetseite.

Das «i» in LiFF stehe sowohl für «international» als auch für «independent» (unabhängig), heisst es weiter. International seien die Filme, welche von Filmemacher aus aller Welt eingereicht worden seien und gezeigt würden, unabhängig und frei ihre Themen und Inhalte. Auch Low-Budget-Filme mit substantiellem Inhalt hätten eine Chance erhalten.

Berücksichtigt bei der Zusammenstellung des dreitägigen Programms wurden verschiedene Kulturen und Geschmacksrichtungen: Gezeigt werden zahlreiche klassische Dramen, Dokumentarfilme, Komödien, Animations-, Grusel- und Horrorfilme.

So flimmert beispielsweise der Film «Obdachlos - Unter der Brücke» über die Leinwand, der die Geschichte erzählt, warum man in Deutschland oft arm bleibt, wenn man arm geboren wird. Oder der Kurzfilm «Traumfrau», der die Geschichte erzählt von Dirk, der sein halbes Leben nach seiner Traumfrau sucht. Er findet Jenny, die nur auf den ersten Blick die perfekte Partnerin ist.

Das Festival wurde 2011 von Produzenten Guido Baechler ins Leben gerufen. Richtig etablieren konnte es sich bisher nicht. 2012 fand es aus finanziellen Gründen praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Bei der Gründung meldeten sich in mehreren Medien kritische Stimmen. Diese wiesen auf bestehende Filmfestivals wie Solothurn, Nyon, Locarno und Zürich hin und betonten eine Übersättigung des Markts.

sda

HINWEIS
Mehr Infos unter www.lucernefilmfestival.com