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LUZERN: Finanzen bereiten Luzerner Neubad Sorgen

Seit 100 Tagen ist das ehemalige Biregg-Hallenbad als Kulturoase in Betrieb. Die Bilanz: Reges Interesse und immer mehr Veranstaltungen. Die Finanzen machen dem Verein zu schaffen.
Eine von zahlreichen Darbietungen im Neubad: Schauspieler des Luzerner Theaters auf dem Sprungturm. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Eine von zahlreichen Darbietungen im Neubad: Schauspieler des Luzerner Theaters auf dem Sprungturm. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Am kommenden Montag ist es genau 100 Tage her, seit die Zwischenutzung im Neubad für die Bevölkerung geöffnet hat. Seither ist täglich Betrieb im früheren Hallenbad: Künstler und Kulturschaffer arbeiten an ihren Plätzen, mittags werden den Gästen preiswerte Menüs serviert, abends finden Veranstaltungen statt. Immer mehr Leute aus dem Quartier trefen sich im Bistro auf ein Feierabendbier. «Gäste des Hauses sind zu unserer Freude sehr durchmischt, bereits sind darunter ein paar Stammgäste auszumachen», wird Aurel Jörg, Co-Präsident des Vereins Netzwerk Neubad, der Trägerorganisation der Zwischennutzung, in einer Mitteilung zitiert.

Grosses Interesse an Angebot

Das vielfältige Angebot des Neubads stösst auf grosses Interesse: So sind die Atelierflächen bereits nach den ersten drei Monaten allesamt vermietet. Filmer, Illustratoren, Naturtextilfärber, Hilfsprojekte, IT-Unternehmer und mehr zählen zu den Nutzern – gar ein Velomechaniker hat sich in der ehemaligen Lehrergarderobe eingerichtet.

Wie der Verein Netzwerk Neubad mitteilt, haben im grossen Schwimmbecken – dem Pool – diverse Veranstaltungen stattgefunden, öffentliche wie private. Also Beispiele nennt Jörg Betriebsjubiläen, Ausstellungen, Parteiversammlungen, Fachpodien, Hausführungen und Präsentationen. Verhalten ist hingegen der Coworking-Bereich im früheren Nichtschwimmerbecken gestartet, also der Bereich für Arbeitsplätze für Start-ups und Berufstätige.

Sorgen wegen Finanzen

Obwohl sich der bisherige Geschäftsgang sowie der Umbau vergangenen Sommer im budgetierten Rahmen halten, ist die Zwischennutzung keineswegs ein Selbstläufer. Denn noch sind nicht alle geplanten Bauarbeiten abgeschlossen. Zudem ist das Projekt ab 2014 auf jährliche Zuwendungen angewiesen, damit die Angebote der Zwischennutzung weiterhin zu fairen Preisen genutzt werden können. «An diesem Fundraising arbeitet der Vorstand seit Monaten intensiv, wir sind mit diversen Institutionen und Unternehmungen in Kontakt», sagt Aurel Jörg.

pd/rem

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