LUZERN: Flüssiger Verkehr während Stosszeiten

Weniger Staus, mehr Mobilität: Das Gesamtvekehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern habe positive Auswirkungen für alle Verkehrsteilnehmer, sagen die Verantwortlichen. 2017 sollen die Massnahmen umgesetzt werden.

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Vom Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern sollen alle Verkehrsteilnehmer profitieren. (Bild: Philipp Schmidli  / Neue LZ)

Vom Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern sollen alle Verkehrsteilnehmer profitieren. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die vier Projektpartner, die Stadt Luzern, der Kanton Luzern, der Verkehrsverbund Luzern und der regionale Entwicklungsträger LuzernPlus wollen mit dem Konzept den Autoverkehrs zu den Hauptverkehrszeiten flüssiger machen. Ausserdem soll die erwartete Zunahme der Mobilität durch die Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs bewältigt werden.

Für das Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum haben die Partner Ergebnisse eines Workshops sowie 30 schriftliche Stellungnahmen ausgewertet. Dass die Stossrichtungen des Konzeptes grundsätzlich akzeptiert werden und es keine bedeutenden Anpassungen braucht, zeigten die Auswertungen. Die erneute Überprüfung des Konzepts hat gezeigt, dass die Ziele erreicht werden. Laut Mitteilung der vier Projektpartner wirken sich die Massnahmen auf alle Verkehrsarten positiv aus.

Grosskreisel steht nicht mehr zur Debatte

Die Idee eines Grosskreisels Bahnhofplatz–Pilatusplatz–Paulusplatz–Bundesplatz–Bahnhofplatz, die aus der Ecke von Wirtschaftskreisen und vom Touring Club Schweiz stammt, wird nicht weiterverfolgt. Wie eine Analyse zeigt, funktioniere ein solcher Grosskreisel zwar, bringe aber keine Verbesserungen für den Autoverkehr.

2016 sollen nun zunächst die finanziellen Mittel beschafft und die Massnahmen des Gesamtverkehrskonzeptes im Detail geplant werden. Die Finanzierung der Massnahmen auf den Kantonsstrassen übernimmt der Kanton Luzern – für jene auf Gemeindestrassen wird der Stadtrat beim Parlament voraussichtlich im Juni 2016 einen Kredit beantragen. Das Ziel ist es, die Massnahmen ab 2017 schrittweise umzusetzen.

pd/chg