LUZERN: Frau dreimal bestohlen: Fachleute sind ratlos

Weil die Kriminalität zunimmt, leben immer mehr Schweizer in Angst. Abhilfe ist kaum in Sicht.

Guido Felder
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Zurück am Tatort in Emmen: Hanna M.* zeigt, wie ihr aus einem Auto heraus das Armband gestohlen worden ist (Szene nachgestellt). (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Zurück am Tatort in Emmen: Hanna M.* zeigt, wie ihr aus einem Auto heraus das Armband gestohlen worden ist (Szene nachgestellt). (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Immer mehr schlagen – sehr oft ausländische – Verbrecher zu, steigen in Wohnungen ein, bestehlen Passanten oder legen gutgläubige Menschen mit Tricks herein. So hat die Zahl der Diebstähle im vergangenen Jahr schweizweit von 213 173 auf 237 449 zugenommen, auch die Zahl der Einbrüche ist in einem Jahr von 52 735 auf 61 128 angestiegen.

Gefragt sind mehr Polizisten, doch aus finanziellen Gründen wird die Zahl kaum aufgestockt. Bei Politikern und Polizisten herrscht Ratlosigkeit, wie man der steigenden Kriminalität begegnen könnte. «Im Nationalrat können wir nicht viel dagegen unternehmen, da die Kantone dafür zuständig sind», sagt etwa die Luzerner CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann, die Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission ist. Sie sagt offen: «Es herrscht Ohnmacht darüber, wie man erfolgreich die Kriminalität bekämpfen und die Leute beruhigen soll.»

Wieviel darf Sicherheit kosten?

Wie Nationalrätin Ida Glanzmann spricht auch Max Hofmann, Generalsekretär des Verbandes Schweizerischer Polizeibeamten, von Ohnmacht. «Es ist ein komisches Spiel: Die Kriminalstatistik zeigt klar nach oben, aber man ist kaum bereit, mehr Geld für die Bekämpfung auszugeben.»

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