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LUZERN: Frauen hatten weniger Interesse an den Wahlen

In der Stadt Luzern sind am 18. Oktober zwar mehr Frauen als Männer wählen gegangen, die Mobilisierung war bei den Männern aber höher als bei den Frauen. Nur bei den Jungen waren die Männer wahlfauler als die Frauen.
Eine Frau wirft das Wahlcouvert in die Urne (gestellte Szene). (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Eine Frau wirft das Wahlcouvert in die Urne (gestellte Szene). (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Wie aus der am Freitag von der Stadt Luzern veröffentlichten Wahlstatistik hervorgeht, haben von den 53'363 Stimmberechtigten knapp die Hälfte, nämlich 49,77 Prozent, an den National- und Ständeratswahlen teilgenommen.

In der Stadt gibt es 4103 mehr stimmberechtigte Frauen als Männer, und es legten 711 mehr Frauen als Männer einen Wahlzettel ein. Damit war die Wahlbeteiligung der Frauen (47,46 Prozent) um über 5 Prozentpunkte tiefer als die der Männer (52,48 Prozent).

Nur gerade in der Altersklasse der 18- und 19-Jährigen gingen die Frauen (46,50 Prozent) fleissiger an die Urner als die Männer (45,87 Prozent). In allen anderen Altersklassen nahmen die Männer ihre staatsbürgerlichen Pflichten ernster als die Frauen.

Markant ist der Unterschied bei den älteren Semestern. Zwischen der Altersklasse 50-59 und 60-69 vergrössert sich der Abstand von 2,36 Prozentpunkten auf 4,57 Prozentpunkte, dann auf 8,18 Prozentpunkte (Altersklasse 70-79) schliesslich auf 13,57 Prozentpunkte (80 und älter).

Bezogen auf alle Stimmberechtigten, war die Wahlbeteiligung bei den Jüngsten (46,19 Prozent) und Ältesten (33,44 Prozent) sowie bei den 30- bis 39-Jährigen (41,45 Prozent) am tiefsten. In allen anderen Altersklassen lag die Stimmbeteiligung zwischen 50,83 Prozent (50-bis 59-Jährige) und 59,41 Prozent (60- bis 69-Jährige).

In der Stadt gibt es 24 Wahlkreise. Die höchste Wahlbeteiligung wurde im Wesemlin (65,34 Prozent), Säli (61,09 Prozent) und Altstadt-St.Karli (60,58 Prozent) festgestellt. Deutlich tiefer war das Interesse an den eidgenössischen Wahlen in den Kreisen des Stadtteils Littau-Reussbühl (33,15-40,75 Prozent). Die schwächste Wahlbeteiligung gab es im Kreis Fluhmühle-Untergrund (29,74 Prozent). (sda)

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