«LUZERN FÜR ALLE»: Bündnis will mit Verhüllaktion sensibilisieren

Wegweisungen seien Willkür: Denn wer oder was stört, sei subjektiv nicht feststellbar. Um diese Argumentation zu verdeutlichen, haben Mitglieder des Bündnisses «Luzern für alle» vorübergehend öffentliches Kulturgut aus der Stadt Luzern «verbannt».

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Die verhüllte Schäferstatue beim Luzerner Theater. (Bild pd)

Die verhüllte Schäferstatue beim Luzerner Theater. (Bild pd)

Am Donenrstagmorgen zwischen 10 und 12 Uhr wurden mehrere Statuen in Luzern, darunter jene im Vögeligärtli und vor dem Stadttheater verhüllt – und somit für das Publikum unzugänglich gemacht, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Mitglieder des Bündnisses «Luzern für alle» machten mit dieser Aktion die Bevölkerung auf das laufende Referendum gegen den Wegweisungsartikel aufmerksam.

Symbolische Aktion
«Was das Stadbild von Luzern ausmacht, sind nicht nur die Sehenswürdigkeiten, es sind vor allem auch die Menschen, die hier leben», argumentiert Adrian Muheim vom Bündnis «Luzern für Alle». «So wie niemand das Recht hat, die Sehenswürdigkeiten aus der Stadt zu verbannen, so darf sich auch niemand anmassen, Menschen aus der Stadt zu vertreiben.»

Wie es weiter heisst, sei damit auch der Kontakt zur Bevölkerung und zu Touristen gesucht worden, es hätten sich zahlreiche Diskussionen ergeben. In den kommenden Wochen sollen weitere Aktionen zum Thema durchgeführt werden.

scd