LUZERN: Für die Kunst geben sie alles

In ihrem Film zeigt die Luzernerin Antonia Meile drei Frauen, die ihr Leben der Kunst verschrieben haben. Ein Weg, der Freiheiten mit sich bringt – und Verzicht.

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Der Film zeigt die Höhe-, aber auch die Tiefpunkte im Leben dreier Künstlerinnen: In dieser Szene zerstört Monica Ursina Jäger ein Werk, dass aus ihrer Sicht nicht gelungen ist. (Bild: PD)

Der Film zeigt die Höhe-, aber auch die Tiefpunkte im Leben dreier Künstlerinnen: In dieser Szene zerstört Monica Ursina Jäger ein Werk, dass aus ihrer Sicht nicht gelungen ist. (Bild: PD)

von Lena Berger

Für die Kunst sind sie bereit, einen hohen Preis zu zahlen: Sie opfern ihre Freizeit, aber auch ihre finanzielle Sicherheit. Während eines dreijährigen Projekts hat die Nachwuchsregisseurin Antonia Meile drei Künstlerinnen begleitet, die alle an der Hochschule Luzern studiert haben. Nach ihrem Abschluss haben sie sich in der Schweizer Kunstszene einen Namen gemacht. Nur: Allein vom guten Ruf lässt sich nicht leben.

Der Dokumentarfilm zeigt, wie sich die Frauen in einer Kunstwelt positionieren, die übersättigt ist, und in der nur wenige das grosse Geld verdienen. Meile begleitet sie durch ihr Leben zwischen Euphorie und Zweifel. Der Dokumentarfilm «Leben für die Kunst» ist der erste Langfilm der Luzerner Filmemacherin. «Ich fand es ermutigend, diese Frauen zu begleiten, die sich mit so viel Leidenschaft für ihre Sache einsetzen.» Meile hofft, dass sich die Zuschauer davon anstecken lassen – und sich vielleicht fragen, für welche Leidenschaft sie so vieles opfern würden. Ausgestrahlt wird der Film nächsten Sonntag, 7. Dezember, um 11.55 Uhr auf SRF 1.