Luzern für Kampf gegen Abfall ausgezeichnet

Luzern ist nach Ansicht der Genossenschaft Igora in der Abfallentsorgung besonders innovativ gewesen. Die Stadt konnte deswegen am Freitag in Luzern den Green Can Award entgegennehmen.

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Raffaele Panduri (links) und Franz Willmann mit ihren «Doppelgängern» auf dem Luzerner Bahnhofplatz. (Bild: Archiv Pius Amrein)

Raffaele Panduri (links) und Franz Willmann mit ihren «Doppelgängern» auf dem Luzerner Bahnhofplatz. (Bild: Archiv Pius Amrein)

Luzern hatte 1999 die Anti-Abfall-Kampagne «Luzern glänzt» lanciert. 2011 erneuerte die Stadt die Aktion.

Die Gewinner (von links): Melchior Bendel (Projektleiter Kommunikation) Donatus Doerig (stv. Leiter Unterhalt), Dominic Deville und Jesus Turiono (Clockworx), Stadträtin Ursula Stämmer, Strasseninspektor Bernhard Jurt, Projektleiter Marcel Sigrist und Leiter Unterhalt Rolf Stocker. (Bild: Photopress / Moritz Hager)

Die Gewinner (von links): Melchior Bendel (Projektleiter Kommunikation) Donatus Doerig (stv. Leiter Unterhalt), Dominic Deville und Jesus Turiono (Clockworx), Stadträtin Ursula Stämmer, Strasseninspektor Bernhard Jurt, Projektleiter Marcel Sigrist und Leiter Unterhalt Rolf Stocker. (Bild: Photopress / Moritz Hager)

Mit der neuen Kampagne «Spielend einfach» baute sie Güselkübel in Spiele um und versuchte so die Passanten spielerisch dazu zu verleiten, die Abfalleimer zu benutzen. Andere Aktionen waren etwa der «Putz-Tüfeli-Tag», der an Kinder gerichtet war, und «Respect My Work», bei der Strassenwischer-Figuren an die Vernunft des Partyvolkes appellierten. Mit den «gut verständlichen und kecken Aktionen» verdiene Luzern einen Green Card Award, teilte Igora mit.

«Wir wollen die Bewohner aber auch die Besucher Luzerns animieren, dem Lebensraum Luzern im Alltag mehr Sorge zu tragen», sagt Stadträtin Ursula Stämmer-Horst an der Preisverleihung. Die Igora Genossenschaft für Aluminium Recycling vergibt den Green Can Award an Orte mit guten Ideen zur Abfallbewirtschaftung.

sda/rem

Raffaele Panduri (links) und Franz Willmann mit ihren «Doppelgängern» auf dem Luzerner Bahnhofplatz. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
9 Bilder
Stadträtin Ursula Stämmer locht ein. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)
Die Kampagne «Luzern glänzt - spielend einfach» auf dem Bahnhofplatz. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)
Die Luzern will mit der Kampagne den Spieltrieb wecken. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)
Die Stadt hat 16 Abfalleimer zu Spielen umfunktioniert. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)
Putzen macht Spass: Unter diesem Motto lernten Kinder am Anfangs Juli 2011 in der Stadt Luzern spielerisch mit dem Abfall umgehen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
An verschiedenen Spielstationen konnten Kinder um die Wette wischen, den Güsel-Grüsel verfolgen oder die grossen und kleinen Fahrzeuge des Strasseninspektorats bestaunen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Der Anlass richtete sich speziell an die Kinder der Luzerner Kindergärten und Primarschulen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Kinder lernten vor der Jesuitenkirche spielerisch den Abfall zu entsorgen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Raffaele Panduri (links) und Franz Willmann mit ihren «Doppelgängern» auf dem Luzerner Bahnhofplatz. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)