LUZERN: «G20-Gipfel» für die Fasnächtler?

Ein Ur-Fasnächtler fordert mehr organisiertes Mitspracherecht für kleine Fasnachtsgruppen. Das kommt nicht überall gut an.

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«Auch kleinere Gruppen sollen mitreden können», fordert Silvio Panizza. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

«Auch kleinere Gruppen sollen mitreden können», fordert Silvio Panizza. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Ein Fasnachtsgipfel soll dabei helfen, die unterschiedlichen Interessen an der Luzerner Fasnacht unter einen Hut zu bringen. Das ist die Idee von Silvio Panizza, langjähriger Herausgeber des «Rüüdigen Fasnachtsfüerers». Alle interessierten Fasnachtsgruppen sollen zwei bis drei Mal im Jahr zusammensitzen, um ihre Anliegen und Sorgen zu besprechen.

Geteilte Meinungen
Panizzas Idee stösst auf unterschiedliches Echo: So ist beispielweise Linus Jäck, Präsident der Vereinigten Guuggenmusigen skeptisch: «Es kämen kaum vernünftige Lösungen auf den Tisch.» Hanspeter Furrer, Präsident des Tambourenvereins der Stadt Luzern begrüsst hingegen Panizzas Idee. «Das Bedürfnis nach einem solchen Gremium ist da.» Als Verein seien die Tambouren in den Jahren zu einer Randgruppe geworden – «niemand vertritt unsere Interessen.»

HINWEIS
Silvio Panizza sammelt Anregungen und Argumente für und gegen den Fasnachtsgipfel ( panizza@hispeed.ch ).

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.