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LUZERN: Gegen Flugverbot für Beamte auf Dienstreisen

Luzerner Regierungs- und Verwaltungsvertreter sollen für Dienstreisen in Europa weiterhin ins Flugzeug sitzen dürfen. Der Regierungsrat ist gegen ein generelles Flugverbot für Beamte und Schüler, wie es ein Vorstoss der Grünen im Kantonsrat fordert.
Beamte sollen auf Dienstreisen weiterhin das Flugzeug nehmen dürfen. (Bild: Keystone / Steffen Schmidt)

Beamte sollen auf Dienstreisen weiterhin das Flugzeug nehmen dürfen. (Bild: Keystone / Steffen Schmidt)

Aus Umweltgründen sollen Verwaltungsangestellte und Magistraten aber für kurze und mittlere Strecken möglichst auf Flüge verzichten und per Bahn reisen, wie der Luzerner Regierungsrat in seiner am Montag veröffentlichen Antwort auf ein Postulat der SP schreibt. Ein eigentliches Controlling lehnt die Regierung aber ab.

Buchen Beamte trotzdem einen Flug, sollen die Kohlendioxid-Emissionen der Flugstrecke durch den Kauf von entsprechenden Zertifikaten ausgeglichen werden. Die Regierung beantragt dem Parlament, das Postulat teilweise erheblich zu erklären.

Flugreisen machten am gesamten Reiseverkehr der kantonalen Verwaltung nur einen untergeordneten Teil aus, schreibt der Regierungsrat. Reisen ins Ausland seien Einzelfälle und dienten vor allem der Kontaktpflege. Dazu zählten etwa Reisen der Wirtschaftsförderung nach Europa, in die USA und nach China oder die Teilnahme an Kongressen.

Auch bei Studienreisen etwa an Gymnasien ist die Regierung gegen ein grundsätzliches Flugverbot, wie aus der Antwort hervorgeht. In sehr seltenen Fällen und in Abwägung der verfügbaren «zeitlichen und ökonomischen Ressourcen» würden Schulreisen per Flugzeug durch die Schulleitung bewilligt, etwa für Spanisch-Schüler nach Mallorca oder Barcelona sowie für Aufenthalte in London, heisst es.

Sprachaufenthalte und Abschlussreisen, die von den Schülern selber bezahlt werden, lägen im Ermessen der Schüler. Die freie Entscheidung gelte auch für die Wahl des Transportmittels, hält der Regierungsrat fest. (sda)

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