LUZERN: Geldwäscherei soll bekämpft werden

Der Schweizer Immobilienmarkt soll nicht von zwielichtigen Gestalten für schmutzige Geschäfte missbraucht werden. Der Bund solle deshalb den Immobilienhandel dem Geldwäschereigesetz unterstellen, fordert der Kanton Luzern.

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Immobilienmakler und Notare sollen dem Geldwäschereigesetz unterstellt werden. (Bild: Karikatur Jals)

Immobilienmakler und Notare sollen dem Geldwäschereigesetz unterstellt werden. (Bild: Karikatur Jals)

Der Luzerner Regierungsrat hat am Montag einen Entwurf für eine Standesinitiative dem Kantonsrat unterbreitet. Dieser hatte die Standesinitiative 2011 gefordert, indem es eine Motion von David Roth (SP) mit 62 zu 46 Stimmen guthiess.

Das Anliegen kommt nun erneut ins Kantonsparlament. Stimmt es der vom Regierungsrat ausgearbeiteten Standesinitiative zu, müssen sich National- und Ständerat damit befassen.

Damit der Immobilienmarkt nicht für illegale Aktivitäten missbraucht werde, müssten Makler und Notare dem Geldwäschereigesetz unterstellt werden, schreibt der Regierungsrat. Mehr Transparenz und höhere Sorgfaltspflichten lägen auch im Interesse des Immobilienmarktes und im Interesse des Kantons Luzern.

(sda)