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LUZERN: Gemeinden nehmen mehr Steuern ein

Im Jahr 2014 stiegen die Steuererträge der Luzerner Gemeinden um 5,2 Prozent und beliefen sich auf 1,1 Milliarden Franken. Der mittlere Steuerfuss steigt 2015 leicht an und beträgt 1,901 Einheiten.
Die Luzerner Gemeinden haben 2014 insgesamt 55 Millionen Franken mehr Steuern eingenommen als im Vorjahr. (Bild: Keystone/ Gaetan Bally)

Die Luzerner Gemeinden haben 2014 insgesamt 55 Millionen Franken mehr Steuern eingenommen als im Vorjahr. (Bild: Keystone/ Gaetan Bally)

Die Steuererträge der Luzerner Gemeinden beliefen sich im Jahr 2014 auf 1,11 Milliarden Franken, das sind 55 Millionen Franken mehr als im Vorjahr (+5,2 Prozent). Sie erreichten damit einen neuen Höchststand, wie Lustat Luzern Statistik am Dienstag mitteilte.

Vor allem die Steuererträge der juristischen Personen nahmen das zweite Jahr in Folge deutlich zu (2013: +8,4 Prozent; 2014: +11,8 Prozent). Den grössten Anteil der ordentlichen Gemeindesteuern machten mit 71 Prozent die Steuererträge der unselbständig Erwerbstätigen aus. Sie nahmen um 4,7 Prozent zu (2013: +5,8 Prozent).

Vier Gemeinden erhöhen auf 2,6 Einheiten

Im Jahr 2015 erhöhen zwölf Luzerner Gemeinden ihren Steuerfuss, vier Gemeinden senken ihn. Die Anpassungen reichen von Erhöhungen um 0,2 Einheiten bis zu einer Senkung um 0,3 Einheiten. Der höchste Steuerfuss wird von 2,4 auf 2,6 Einheiten erhöht und kommt in vier Gemeinden zur Anwendung. Der mittlere Steuerfuss steigt leicht an – um 0,004 auf 1,901 Einheiten. Der Staatssteuerfuss wird 2015 bei 1,6 Einheiten belassen.

10 Prozent zahlen 40 Prozent der Einkommenssteuer

Im Steuerjahr 2012 kamen die einkommensstärksten 10 Prozent der steuerpflichtigen natürlichen Personen für 40 Prozent des Einkommenssteuerertrags der Gemeinden auf. In den Seegemeinden am Vierwaldstättersee (ohne Stadt Luzern) bezahlten die 10 Prozent der einkommensstärksten Steuerpflichtigen 54 Prozent des Einkommenssteuerertrags. Bei den Vermögenssteuererträgen war die Ungleichverteilung noch deutlich stärker ausgeprägt.

pd/zim

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