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LUZERN: Gericht bestätigt Wegweisung eines Türken

Das Luzerner Kantonsgericht hat den Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung eines 32-jährigen Türken bestätigt. Weder Verwarnungen noch Strafen hielten den seit mehr als 23 Jahren ununterbrochen in der Schweiz lebenden Mann von weiteren Delikten ab.
Der Kantonsrat hat neue Richter gewählt. Im Bild: die Justitia als Sinnbild für Gerechtigkeit. (Bild: Keystone)

Der Kantonsrat hat neue Richter gewählt. Im Bild: die Justitia als Sinnbild für Gerechtigkeit. (Bild: Keystone)

Deshalb ging das Luzerner Kantonsgericht von einem «überwiegenden öffentlichen Interesse» an der Wegweisung aus der Schweiz aus, wie es im am Donnerstag veröffentlichten Urteil schreibt. Es bestätigte damit das Urteil der Vorinstanz.

Der heute 32-jährige Türke reiste 1992 im Alter von knapp neun Jahren in die Schweiz ein. Bereits als Jugendlicher sei er straffällig geworden, heisst es. Im Verlaufe der Zeit seien seine Delikte immer zahlreicher und schwerwiegender geworden.

«Weder eine ausländerrechtliche Verwarnung noch immer höhere strafrechtliche Bussen und Freiheitsstrafen hielten ihn von weiteren Delikten ab», heisst es.

Während seiner Inhaftierung war der Betroffene aus der Haftanstalt Wauwilermoos entwichen. Im Juli 2015 wurde er in Zürich wieder verhaftet. Gegen ihn wird als Trickbetrüger ermittelt, weil er sich als Handwerker ausgab, um in Wohnungen Geld und Wertsachen zu stehlen.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann an das Bundesgericht weitergezogen werden.

sda

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