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LUZERN: Gericht stützt Hochhausstandort Bundesplatz

Am Bundesplatz in der Stadt Luzern soll ein Hochhaus von maximal 35 Metern Höhe gebaut werden dürfen. Nach dem Regierungsrat kommt auch das Luzerner Kantonsgericht zu diesem Schluss. Es hat eine Beschwerde von Anwohnern gegen die neue Bau- und Zonenordnung abgewiesen.
Auf diesem Grundstrück bei der Langensandbrücke beim Bundesplatz soll der Bau eines Hochhauses bis 36 Meter Höhe möglich sein. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Auf diesem Grundstrück bei der Langensandbrücke beim Bundesplatz soll der Bau eines Hochhauses bis 36 Meter Höhe möglich sein. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Das Luzerner Kantonsgericht hält in seinem am Donnerstag publizierten Urteil fest, dass die planerischen Bedürfnisse der Stadt nach höheren Bauten beim Bundesplatz zweckmässig seien. Die Interessen der Öffentlichkeit und der privaten Eigentümer seien im Rahmen der Ortsplanung sorgfältig abgewogen worden.

Das Gericht weist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unbegründet ab. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann an das Bundesgericht weitergezogen werden.

Die Stimmberechtigten der Stadt Luzern hatten im Juni 2013 eine Totalrevision der Bau- und Zonenordnung beschlossen. Die Revision sieht vor, dass auf zwei Grundstücken am Bundesplatz ein Hochhaus mit einer Maximalhöhe von 35 Metern gebaut werden kann.

Gegen die Hochhauszone wehrten sich mehrere Grundeigentümer und Mieter der betroffenen Parzellen und von Nachbargrundstücken. Im Juni 2014 genehmigte der Regierungsrat die Totalrevision der Ortsplanung und lehnte die Beschwerden der Gegner des Hochhauses am Bundesplatz ab.

Die neue Bau- und Zonenordnung sieht insgesamt drei Standorte für Hochhäuser vor. Am Bundes- und Pilatusplatz sind Häuser mit einer Höhe von bis zu 35 Meter zugelassen, im Steghof beträgt die maximale Höhe 45 Meter.

Gegen mögliche Hochhäuser in der Innenstadt wehrt sich auch der Verein Stadtbild Luzern. Mit einer Volksinitiative hatte er verlangt, dass Hochhäuser in Luzern nur noch in fünf Gebieten am Stadtrand gebaut werden dürfen. Das Stadtparlament erklärte die Initiative im Mai 2015 für ungültig. (sda)

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