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LUZERN: Geschäfte fürchten Mall of Switzerland

Die in Ebikon geplante Mall of Switzerland lässt die Geschäfte in der Stadt Luzern nicht kalt. Die City-Vereinigung bläst deshalb zur Gegenoffensive.
Guy Studer
So soll das Einkaufszentrum «Mall of Switzerland» in Ebikon dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung Halter AG)

So soll das Einkaufszentrum «Mall of Switzerland» in Ebikon dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung Halter AG)

Die Lichthalle von unten. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Die Lichthalle von unten. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Der gleiche Raum von oben (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Der gleiche Raum von oben (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Die Testkunden verpflegen sich im McDonald's. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Die Testkunden verpflegen sich im McDonald's. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Arbeiter beim Zusammenbau. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Arbeiter beim Zusammenbau. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Die Testkunden in der Lichthalle. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Die Testkunden in der Lichthalle. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Testkunden warten vor dem Eingang der Mall auf Einlass. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Testkunden warten vor dem Eingang der Mall auf Einlass. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Die Arbeiten sind noch in vollem Gang. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Die Arbeiten sind noch in vollem Gang. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Eine interaktive Umkleidekabine. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Eine interaktive Umkleidekabine. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Von oben dringt viel Licht in den Raum. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Von oben dringt viel Licht in den Raum. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Die Testkunden lassen sich informieren. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Die Testkunden lassen sich informieren. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Blick in ein Geschäft, das sich noch im Bau befindet. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Blick in ein Geschäft, das sich noch im Bau befindet. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Die Testkunden füllen einen Fragebogen aus. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Die Testkunden füllen einen Fragebogen aus. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Blick ins Schaufenster des Geschäfts Bayard (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Blick ins Schaufenster des Geschäfts Bayard (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Eine Kundin im Atrium. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Eine Kundin im Atrium. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Noch ist nicht alles fertig gestellt. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Noch ist nicht alles fertig gestellt. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Hier gibts vorallem Burger (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Hier gibts vorallem Burger (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Die Arbeiten sind noch in vollem Gang. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Die Arbeiten sind noch in vollem Gang. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017)Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017)
Blick auf die Mall of Switzerland. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))Blick auf die Mall of Switzerland. (Bild: Boris Bürgisser (Ebikon, 18. Oktober 2017))
Medenvertreter lassen sich durch die Baustelle führen. (Bild: Nadia Schärli/LZ)Medenvertreter lassen sich durch die Baustelle führen. (Bild: Nadia Schärli/LZ)
Bereits gut sichtbar: Ästhetik der Rolltreppen. (Bild: Nadia Schärli/LZ)Bereits gut sichtbar: Ästhetik der Rolltreppen. (Bild: Nadia Schärli/LZ)
An diesem Gebäude entsteht noch die Aussenhaut. (Bild: Nadia Schärli/LZ)An diesem Gebäude entsteht noch die Aussenhaut. (Bild: Nadia Schärli/LZ)
Elektromonteure sind am Werk. (Bild: Nadia Schärli/LZ)Elektromonteure sind am Werk. (Bild: Nadia Schärli/LZ)
Ein Pneukran hievt ein Materialpaket vom Dach. (Bild: Nadia Schärli/LZ)Ein Pneukran hievt ein Materialpaket vom Dach. (Bild: Nadia Schärli/LZ)
Blick von oben auf die offene Publikumszone. (Bild: Nadia Schärli/LZ)Blick von oben auf die offene Publikumszone. (Bild: Nadia Schärli/LZ)
Keine Sammlung Faltkartons, sondern eine Deckenleuchte (Bild: Nadia Schärli/LZ)Keine Sammlung Faltkartons, sondern eine Deckenleuchte (Bild: Nadia Schärli/LZ)
Die Wölbung ist der Eingang: Ein Arbeiter in der Hebebühne bei der Montage. (Bild: Nadia Schärli/LZ)Die Wölbung ist der Eingang: Ein Arbeiter in der Hebebühne bei der Montage. (Bild: Nadia Schärli/LZ)
Vom Nachbarn geliefert: Rolltreppen von Schindler, noch im Montagestadium. (Bild: Nadia Schärli/LZ)Vom Nachbarn geliefert: Rolltreppen von Schindler, noch im Montagestadium. (Bild: Nadia Schärli/LZ)
Abgedeckte Ronellen: Man darf rätseln, was das werden wird. (Bild: Nadia Schärli/LZ)Abgedeckte Ronellen: Man darf rätseln, was das werden wird. (Bild: Nadia Schärli/LZ)
Zwischen den Fassaden gibt es noch einiges zu tun. (Bild: Nadia Schärli/LZ)Zwischen den Fassaden gibt es noch einiges zu tun. (Bild: Nadia Schärli/LZ)
Blick auf die Mall of Switzerland mit dem Freizeitcenter (links), dem Shopping-Komplex (und dem Parkhaus (rechts). (Bild: René Meier (Ebikon, 30. April 2017))Blick auf die Mall of Switzerland mit dem Freizeitcenter (links), dem Shopping-Komplex (und dem Parkhaus (rechts). (Bild: René Meier (Ebikon, 30. April 2017))
Ein Blick in den Innenbereich des noch zumeist im Rohbau stehenden zweitgrössten Shoppingcenter Mall of Switzerland am 29. März 2017. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)Ein Blick in den Innenbereich des noch zumeist im Rohbau stehenden zweitgrössten Shoppingcenter Mall of Switzerland am 29. März 2017. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Im Hintergrund ein eingekleidetes Wohnhaus, welches ebenfalls zur Anlage gehört. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)Im Hintergrund ein eingekleidetes Wohnhaus, welches ebenfalls zur Anlage gehört. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Rolltreppen und Geländer sind fix montiert, jetzt folgen die Detailarbeiten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)Rolltreppen und Geländer sind fix montiert, jetzt folgen die Detailarbeiten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Eine Glasfassade verbindet die «Mall» (links) mit dem Parkhaus. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)Eine Glasfassade verbindet die «Mall» (links) mit dem Parkhaus. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Arbeiten an der Aussenfassade: Nun wird noch eine Folie aufgezogen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)Arbeiten an der Aussenfassade: Nun wird noch eine Folie aufgezogen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Ein Blick in den Innenbereich am 29. März 2017 (Bild: Urs Flüeler / Keystone)Ein Blick in den Innenbereich am 29. März 2017 (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Mitarbeiter bei Kontrollarbeiten am Dach. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)Mitarbeiter bei Kontrollarbeiten am Dach. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Die Ein- und Ausfahrtsstrasse des Parkhauses (Bild: Urs Flüeler / Keystone)Die Ein- und Ausfahrtsstrasse des Parkhauses (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
30. August 2016: Viel Licht dringt durch das Dach in den Innenbereich. (Bild: Pius Amrein)30. August 2016: Viel Licht dringt durch das Dach in den Innenbereich. (Bild: Pius Amrein)
17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)
17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)
17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)
4. August 2016: Luftaufnahme von der «Mall of Switzerland». (Bild: René Meier)4. August 2016: Luftaufnahme von der «Mall of Switzerland». (Bild: René Meier)
4. August 2016: Luftaufnahme von der «Mall of Switzerland». (Bild: René Meier)4. August 2016: Luftaufnahme von der «Mall of Switzerland». (Bild: René Meier)
4. August 2016: Luftaufnahme von der «Mall of Switzerland». (Bild: René Meier)4. August 2016: Luftaufnahme von der «Mall of Switzerland». (Bild: René Meier)
17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)
17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)
17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)
Baustellen-Besichtigung am 15. Januar 2016: Mit dem Bau der Mall of Switzerland» sind die Verantwortlichen dem Zeitplan leicht voraus. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)Baustellen-Besichtigung am 15. Januar 2016: Mit dem Bau der Mall of Switzerland» sind die Verantwortlichen dem Zeitplan leicht voraus. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
15. Januar 2016: Der Freizeitbereich. Hier sollen ein Kino und eine Wasserwelle entstehen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)15. Januar 2016: Der Freizeitbereich. Hier sollen ein Kino und eine Wasserwelle entstehen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)17. Februar 2016: Ein Blick in die Baustelle der «Mall of Switzerland» in Ebikon. (Bild: Keystone)
Hier entsteht der Haupteingang (15. Januar 2016). (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)Hier entsteht der Haupteingang (15. Januar 2016). (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Restaurantbereich (15. Januar 2016). (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)Restaurantbereich (15. Januar 2016). (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Im Bild: Das Dachgeschoss am 15. Januar 2016. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)Im Bild: Das Dachgeschoss am 15. Januar 2016. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
15. Januar 2016: Der Eingangsbereich der «Mall of Switzerland» in Ebikon. Hier sollen die Besucher dereinst vom Parkhaus aus das Center betreten. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)15. Januar 2016: Der Eingangsbereich der «Mall of Switzerland» in Ebikon. Hier sollen die Besucher dereinst vom Parkhaus aus das Center betreten. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Die Decke wird gestützt (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)Die Decke wird gestützt (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)
Mit schwerem Gerät wurden im November die ersten Deckenelemente auf der Fahrspur Richtung Ebikon montiert. (Bild: PD)Mit schwerem Gerät wurden im November die ersten Deckenelemente auf der Fahrspur Richtung Ebikon montiert. (Bild: PD)
Direkt über der Fahrbahn des Rontal-Zubringers entsteht das Parkhaus. (Bild: PD)Direkt über der Fahrbahn des Rontal-Zubringers entsteht das Parkhaus. (Bild: PD)
Die «Mall of Switzerland» im Massstab 1:100. (Bild: PD)Die «Mall of Switzerland» im Massstab 1:100. (Bild: PD)
Mit 2,5 Metern Länge und über 300 Kilogramm Gewicht hat das Modell die Dimensionen eines Konzertflügels. (Bild: PD)Mit 2,5 Metern Länge und über 300 Kilogramm Gewicht hat das Modell die Dimensionen eines Konzertflügels. (Bild: PD)
Auf Knopfdruck lassen sich das Dach und die einzelnen Etagen in die Höhe fahren, um Einblick in das Innenleben der Mall zu geben. (Bild: PD)Auf Knopfdruck lassen sich das Dach und die einzelnen Etagen in die Höhe fahren, um Einblick in das Innenleben der Mall zu geben. (Bild: PD)
Blick auf die Baustelle am 17. Juli 2015, rechts Buchrain, hinten Schindler. (Bild: René Meier)Blick auf die Baustelle am 17. Juli 2015, rechts Buchrain, hinten Schindler. (Bild: René Meier)
7. Juli 2015 (Bild: PD)7. Juli 2015 (Bild: PD)
4. Oktober 2014: Auf dem Gelände der Mall of Switzerland fahren die ersten Baumaschinen auf. (Bild: René Meier)4. Oktober 2014: Auf dem Gelände der Mall of Switzerland fahren die ersten Baumaschinen auf. (Bild: René Meier)
11. Juni 2014: Grundsteinlegung der Mall of Switzerland mit einer theatralischen Darbietung. (Bild: Pius Amrein)11. Juni 2014: Grundsteinlegung der Mall of Switzerland mit einer theatralischen Darbietung. (Bild: Pius Amrein)
Hier neben dem Quartier Fildern in Ebikon (links) und dem Schindler (oben) entsteht die Mall of Switzerland. Bild von September 2013. (Bild: René Meier)Hier neben dem Quartier Fildern in Ebikon (links) und dem Schindler (oben) entsteht die Mall of Switzerland. Bild von September 2013. (Bild: René Meier)
So soll das Verkehrskonzept der Mall of Switzerland dereinst aussehen. (Bild: Grafik: web; Quelle: Freo Switzerland AG)So soll das Verkehrskonzept der Mall of Switzerland dereinst aussehen. (Bild: Grafik: web; Quelle: Freo Switzerland AG)
Bild: PDBild: PD
Bild: PDBild: PD
140 Geschäfte sind in der Mall of Switzerland in Ebikon geplant. (Bild: PD)140 Geschäfte sind in der Mall of Switzerland in Ebikon geplant. (Bild: PD)
Swiss Shops vor der Mall (Bild: PD)Swiss Shops vor der Mall (Bild: PD)
Die Mall of Switzerland aus der Vogelperspektive (Bild: PD)Die Mall of Switzerland aus der Vogelperspektive (Bild: PD)
Lounge (Bild: PD)Lounge (Bild: PD)
Essensstände (Bild: PD)Essensstände (Bild: PD)
In der «La Strada» positionieren sich die Premium- und Lifestyle-Marken aus den Branchen Fashion und Schuhe, Beauty, Schmuck, Uhren und Accessoires. (Bild: Visualisierung: PD)In der «La Strada» positionieren sich die Premium- und Lifestyle-Marken aus den Branchen Fashion und Schuhe, Beauty, Schmuck, Uhren und Accessoires. (Bild: Visualisierung: PD)
Blick in die Mall of Switzerland (Bild: PD)Blick in die Mall of Switzerland (Bild: PD)
Eingang am Ebisquare (Bild: PD)Eingang am Ebisquare (Bild: PD)
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Bau der Mall of Switzerland

Im Herbst 2017 wird ein gewaltiger Ruck durch die Zentralschweizer Einkaufslandschaft gehen. Dann nämlich soll die Mall of Switzerland in Ebikon eröffnet werden. Das Einkaufszentrum der Superlative mit 140 Geschäften und Restaurants muss einen Umsatz von 300 bis 400 Millionen Franken generieren, um rentabel zu sein. Und das in einem Markt, der als gesättigt gilt. «Auf jeden Fall wollen wir ein beträchtliches Stück vom Kuchen», sagte Markus Mettler, CEO der Halter AG, welche die Mall of Switzerland realisiert, in einem Interview in unserer Ausgabe vom 12. Juni. Auf die bestehenden Detailhändler in unserer Region kommen also ungemütliche Zeiten zu.

«Ein Verdrängungskampf»

Die Botschaft Mettlers ist in der Stadt Luzern angekommen. Die City-Vereinigung und der städtische Wirtschaftsverband wollen nicht tatenlos zuschauen, wie Kunden aus der Stadt in Richtung Ebikon abwandern. Deshalb haben sie ihre Mitglieder am 24. September zu einem Mittagstisch eingeladen. Thema: «Stadt Luzern, die wahre Mall of Switzerland». Oder anders formuliert: Das grösste Shoppingcenter der Region existiert bereits, eben in der Stadt Luzern. Franz Stalder vertritt als Präsident der City-Vereinigung über 200 Geschäfte, Gewerbetreibende und Privatpersonen. Er erklärt die Gegenoffensive so: «Es geht darum, die Geschäfte in der Stadt wachzurütteln.» Neben bestehenden Herausforderungen wie dem Internethandel oder dem Einkaufstourismus komme mit der Mall of Switzerland ein «neuer grosser Konkurrent» auf den Markt. Die Stadt müsse ihre Stärken deshalb besser ausspielen. «Das geht nur, wenn alle an einem Strick ziehen», sagt Stalder, der in der Neustadt ein Geschäft für Kaffeemaschinen besitzt.

Alexander Gonzalez, Präsident des Wirtschaftsverbandes der Stadt Luzern, blickt der Mall of Switzerland mit gemischten Gefühlen entgegen. Im Hinblick auf die regionale Entwicklung könne sie eine Bereicherung sein. «Für das Gewerbe in der Stadt Luzern bedeutet es aber einen zusätzlichen bevorstehenden Verdrängungskampf.» Diese Entwicklung, so Gonzalez, sei eine Bestätigung der Besorgnis, «dass das lokale Gewerbe mehr und mehr Gefahr läuft, aus der Stadt verdrängt zu werden».

«Nur die Besten überleben»

Dass die Mall of Switzerland in der Stadt Luzern und in der ganzen Zentralschweiz den Markt aufwirbeln wird, ist auch für Thomas Hochreutener unbestritten. Der Detailhandelsexperte vom Marktforschungsinstitut GFK in Hergiswil NW wird beim Mittagstisch vom 24. September als Gastredner auftreten. Er sieht die Mall aber nicht als grösste oder einzige Herausforderung für Ladenbesitzer. «Neben Internethandel oder Einkaufstourismus ist sie lediglich eine weitere.» Der Prozess, wonach «nur die Besten überleben», sei bereits heute Tatsache, «unabhängig davon, ob die Mall of Switzerland nun kommt oder nicht». Handlungsbedarf ortet Hochreutener etwa bei den Luzerner Ladenöffnungszeiten. «Man kann nicht eine prosperierende Stadt erwarten, wo alle einkaufen sollen, aber gleichzeitig nichts dafür tun.»

Für Stalder von der City-Vereinigung ist das Verkehrsaufkommen in der Stadt «ein grosses Zukunftsproblem». Ebenso, dass die Stadt immer mehr Parkplätze aufhebe. Stalder ortet hier eine Herausforderung für das Gewerbe: «Wir müssen vom Gärtchendenken wegkommen und beispielsweise die wenigen bestehenden Parkplätze als Umschlagsplätze nutzen, um Waren ein- und auszuladen», nennt er einen möglichen Ansatz.

«Eine weitere grosse Chance ist natürlich das Parkhaus Musegg.» Allerdings: Wie Stadtpräsident Stefan Roth vorrechnete, würden mit dem Musegg-Parkhaus 300 bis 600 oberirdische Parkplätze in der Innenstadt wegfallen.

In den Augen der City-Vereinigung hat die Stadt aber auch viele Stärken: «Wir müssen unsere Kulisse nicht selber bauen. Gassen, Restaurants, Bänke, Kirchen und Parks laden ein zum Flanieren und Verweilen», so Stalder. Man müsse dem engen Raum aber Sorge tragen und ihn so gut wie möglich nutzen und in Szene setzen. «Auch neue Ideen sind gefragt, wie zum Beispiel Kurierdienste für die Einkäufer.» Stalder könnte sich auch einen zusätzlichen Markt vorstellen. «In München beispielsweise läuft da viel mehr.»

Experte Hochreutener sieht auch Verbesserungspotenzial für alteingesessene Geschäfte in der Stadt Luzern: «Wichtig ist, dass sie ihren Kunden Sorge tragen.» Oft würden Kunden auf Weihnachtskarten mit Prozenten beglückt. «Dabei sollte man besser Wert auf Service und Kundenbetreuung legen.» Dies gelinge auch mit einer speziellen Überraschung oder einem kleinen Geschenk.

Kein Coop mehr im Pilatusmarkt?

Stalder findet das Projekt Mall of Switzerland «gespunnen», ist aber nicht per se dagegen. «Sie wird es sehr hart haben, doch sie wird den Markt beleben.» Das bringe «Leben und Feuer». Dennoch sagt er: «Mit der Mall of Switzerland wird es ganz klar Verlierer geben.» Diese sieht er in erster Linie bei den bestehenden Shoppingzentren der Region. «Ich denke, sie werden 5 bis 10 Prozent an Umsatz verlieren.»

Stalder wagt eine weitere Prognose: «Ich habe Bedenken, ob der Pilatusmarkt in Kriens, so wie er im Moment ist, wird überleben können.» Denn wie in der Mall of Switzerland ist auch dort der Detailhandelsriese Coop Ankermieter. «Coop wird auf so kleinem Raum kaum zwei so grosse Center führen können.» So werde der Pilatusmarkt künftig möglicherweise mehr für Kultur, Gastronomie oder andere Ideen genutzt «und weniger für den Detailhandel».

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