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LUZERN: Giorgio Pardini gibt das Präsidium des Gewerkschaftsbunds ab

Beim Luzerner Gewerkschaftsbund (LGB) kommt es zu einem Wechsel an der Spitze: Nach über 10 Jahren im Amt gibt Giorgio Pardini (58) das Präsidium des LGB ab. Designierter Nachfolger ist Martin Wyss (32).
Giorgio Pardini (58, links) übergibt das Präsidium des LGB an Martin Wyss (32).

Giorgio Pardini (58, links) übergibt das Präsidium des LGB an Martin Wyss (32).

Wyss ist Geschäftsführer des Luzerner Verbands des Personals öffentlicher Dienste (VPOD). Er soll an der LGB-Delegiertenversammlung vom kommenden Montag bestätigt werden.

Giorgio Pardini ist seit rund 30 Jahren Mitglied des Gewerkschaftsbundes. «Es ist der richtige Zeitpunkt für einen Generationenwechsel», erklärt Pardini seinen Rücktritt auf Anfrage. «Der LGB ist derzeit mit jungen Kräften wie Martin Wyss oder un­serem Geschäftsführer Marcel Budmiger sehr gut aufgestellt. Diese frischen Kräfte sollen auch genutzt werden.»

«Dreh- und Angelpunkt für soziale Bewegungen»

Giorgio Pardini, der für die SP weiterhin Einsitz im Luzerner Kantonsrat nehmen wird, blickt auf eine von Aufbauarbeiten geprägte Zeit im LGB zurück: «Es war wichtig, den LGB als Dreh- und Angelpunkt für soziale Bewegungen zu etablieren. Es ist uns denn auch gelungen, den LGB als einen der wichtigsten Wirtschaftsverbände im Kanton zu positionieren.» (io)

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