LUZERN: Gleich drei Initiativen gegen Sparmassnahmen

Rund 40 Organisationen wollen im Kanton Luzern erreichen, dass der öffentliche Verkehr, die Gesundheitsversorgung und die Bildung nicht unter dem Spardruck leiden. Sie haben deshalb am Montag drei Volksinitiativen lanciert.

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Mit einem jährlich mit 60 Millionen Franken gespeisten Fonds sollen  der geplante Ausbau des öffentlichen Verkehrs garantiert werden. (Bild: Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Mit einem jährlich mit 60 Millionen Franken gespeisten Fonds sollen der geplante Ausbau des öffentlichen Verkehrs garantiert werden. (Bild: Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Die Volksinitiative «Vorwärts mit dem öffentlichen Verkehr» verlangt einen Fonds, in den jährlich 60 Millionen Franken eingezahlt werden. Einen solchen gibt es bereits für den Strassenbau. Der geforderte Betrag sei keine Träumerei, sondern garantiere nur den geplanten Ausbau, teilte das Bündnis mit, das die Gesetzesinitiative in der Form der allgemeinen Anregung abgefasst hat.

Die Volksinitiative «Für eine sichere Gesundheitsversorgung im ganzen Kanton Luzern» fordert, dass auf der Landschaft die Spitalversorgung gewährleistet bleibt. Zudem will die ausformulierte Gesetzesinitiative erreichen, dass der Fachkräftemangel bekämpft wird.

Mit der dritten Initiative «Für eine hohe Bildungsqualität im Kanton Luzern» soll in der Bildung die gemäss den Initianten abhanden gekommene Verbindlichkeit und Planungssicherheit erreicht werden. Die Verfassungsinitiative verlangt ein regional verankertes Bildungsangebot im ganzen Kanton und die Abschaffung von Schulgeldern in den Gymnasien.

Hinter den Initiativen steht die «Luzerner Allianz für Lebensqualität», der die SP, die Grünen, der Gewerkschaftsbund sowie weitere Personal- und Berufsorganisationen sowie weitere Verbände angehören. Die Allianz will am Dienstagabend auch in der Stadt Luzern gegen geplante Sparmassnahmen demonstrieren. (sda)