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LUZERN: Gletschergarten prüft neues Museum

Der Gletschergarten in Luzern verzeichnete im letzten Jahr leicht mehr Eintritte als im Vorjahr. Um noch mehr Besucher anzulocken, will der Stiftungsrat die technisch veralteten Ausstellungen und Gebäude erneuern.
Der Gletschergarten soll mit einem neuen Museum wieder mehr Besucher anlocken. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Der Gletschergarten soll mit einem neuen Museum wieder mehr Besucher anlocken. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

115'000 Besucher kamen im letzten Jahr in den Gletschergarten Luzern, teilte die Stiftung Gletschergarten am Freitag mit. Das sind 690 Besucher mehr als im Vorjahr. Die Besucher kamen aus 136 Ländern, wie eine Gästebefragung zeigt. Das Museum wurde 2013 zu 62 Prozent von Besuchern aus dem Inland frequentiert, gefolgt von den Chinesen und den Deutschen. Die meisten davon stammten aus der Zentralschweiz. 30 Prozent der Eintritte sind Kinder.

«Ein Wachstum nach oben liegt in der heutigen Ausgestaltung unseres Museums nicht drin», sagt Andreas Burri, Direktor des Gletschergartens. Die Museumsräume seien Energieschleudern und die Ausstellungen technisch veraltet. Es gelte die Zukunft des Naturdenkmals mit seinen kulturhistorischen Schätzen zu sichern.

Museum prüft Finanzierung

Deshalb werden nun Machbarkeiten, Bewilligungen, Kosten und Finanzierung für ein neues Museum geprüft. Der Stiftungsrat will wenn möglich noch 2014 ein Projekt präsentieren. Auch künftig soll sich alles im Gletschergarten um die Kernelemente Schweizerhaus, Park und Feld – im Sinne der Geologie – drehen.

Der Gletschergarten gehört neben dem Verkehrshaus in Luzern schweizweit zu den bestbesuchten Museen. Er umfasst neben dem Naturdenkmal der Gletschertöpfe aus der letzten Eiszeit ein Park und ein Museum. Dazu gehört auch ein begehbares Labyrinth aus 90 Spiegeln der Landesausstellung von 1896.

Trägerin des Gletschergartens ist die gleichnamige Stiftung. Das private Museum finanziert sich zu 95 Prozent selbst, vor allem durch Eintrittsgelder. Von der Stadt Luzern erhält der Gletschergarten Subventionen von jährlich 150'000 Franken, wobei 95'000 Franken in Form von Billettsteuern wieder zurück in die Stadtkasse fliessen.

Eröffnet worden war der Komplex 1873. Er gehört zum Inventar national bedeutender Naturdenkmäler. Das Hauptgebäude sowie weitere Teile des Gletschergartens stehen unter kantonalem Denkmalschutz.

rem/sda

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