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LUZERN: Globus zieht an den Falkenplatz

Nachdem Globus im Mai angekündigt hat, die Marke Schild verschwinden zu lassen, werden jetzt erste Details bekannt: Der Herren Globus in der Kapellgasse verschwindet. Dafür wird die Schild-Filiale am Falkenplatz ein Globus-Fachgeschäft.
Die Schild-Filiale in der Kramgasse bleibt vorerst geöffnet. (Bild: Dominik Wunderli)

Die Schild-Filiale in der Kramgasse bleibt vorerst geöffnet. (Bild: Dominik Wunderli)

Im April 2018 will Globus seine ersten 27 Fachgeschäfte eröffnen. Wie bereits angekündigt verschwinden damit die Marken Schild und Herren Globus unter der Dachmarke Globus. Zudem fallen durch die Neustrukturierung 30 Stellen in den Filialen weg. Entlassungen soll es jedoch nicht geben. «Wir sind bereits jetzt in Gesprächen und konnten bereits für über die Hälfte der Betroffenen innerhalb von Globus neue Arbeitsplätze finden», sagte eine Sprecherin von Globus.

Bis zur Eröffnung der neuen Läden im kommenden Frühling sollen innerhalb von Globus oder auch bei der Migros, der Besitzerin von Globus, möglichst für alle Betroffenen neue Lösungen gefunden werden. «Wir sind zuversichtlich, dass wir alle weiter beschäftigen können», so die Sprecherin weiter.

Luzern in einer Pionierrolle

In Luzern wird es schon früher Änderungen geben. Die heutige Schild-Filiale am Falkenplatz in der Altstadt wird im September als erstes Globus-Fachgeschäft für Damen- und Herrenmode öffnen. Der Herren Globus wird in das neue Fachgeschäft integriert, der Standort in der Kapellgasse aufgegeben. Die Schild-Filiale in der Kramgasse hingegen soll bis Anfang 2019 bestehen bleiben. Eine vertiefte Standortanalyse werde zeigen, ob auch diese Filiale in ein Globus-Fachgeschäft umgewandelt wird.

Hintergrund dieser Neuausrichtung ist, dass die Migros in den letzten Jahren mit ihren Mode-Ladenketten Globus, Herren Globus und Schild kontinuierlich Umsatz verloren hat. Seit 2014 sind wegen des starken Frankens, dem Einkaufstourismus und neuen Konkurrenten die Verkäufe jährlich um 4 Prozent zurückgegangen. Mit einem Minus von fast 7 Prozent hat vor allem Schild deutlich Federn lassen müssen.

sda/jvf

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