LUZERN: Grendel: Die Stunde der Wahrheit

Die geplante Sanierung des Grendels stockt seit Jahren. Die Stadt setzt sich nun mit den potenziellen Geldgebern an den Tisch.

Yves Portmann
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Granitplatten mit eingelassenen Uhrenlogos: So hätte der umgestaltete Grendel ursprünglich aussehen sollen. (Bild: Visualisierung PD)

Granitplatten mit eingelassenen Uhrenlogos: So hätte der umgestaltete Grendel ursprünglich aussehen sollen. (Bild: Visualisierung PD)

Der Stadtrat sistierte im Herbst vergangen Jahres das Projekt zur Grendel-Gestaltung und sorgte mit der verbundenen Verzögerung für Unmut. Wie unsere Zeitung aus sicherer Quelle weiss, kommt nun wieder Bewegung in die Sache: Am kommenden Montag findet zum «Walk of Watches» ein Treffen zwischen der Stadt und Beteiligten – unter anderem der Uhrenbranche – statt. Von Seite der Stadt will man dazu noch keine Informationen preisgeben.

«Einmalige Chance für Luzern»

Das Projekt «Walk of Watches», eine Uhrenmeile auf dem Grendel, dient als Grundlage der Planung für die Neugestaltung des «Tors zur Altstadt». Die Umsetzung soll rund 7,6 Millionen Franken kosten. Die Stadt müsste davon 5,5 Millionen Franken übernehmen, Private – vor allem die Uhrenbranche – würde 2,1 Millionen Franken beisteuern.

«Unser Ziel ist es, Klarheit zu erhalten und eine zufriedenstellende Lösung zu erarbeiten», sagt Anne Gorgerat, Mediensprecherin der Uhrenfirma Gübelin.

CVP-Grossstadtrat Albert Schwarzenbach hat sich mit verschiedenen Vorstössen politisch für den «Walk of Watches» eingesetzt. «Für das Projekt kommt am Montag die Stunde der Wahrheit.» Jetzt müssten sich die Uhrenfirmen verbindlich äussern, ob sie das Projekt weiterhin unterstützen wollen und in welchem Ausmass. Durch die Verzögerungen durch die Stadt sei die Motivation bei den Beteiligten leider stetig gesunken. «Es wäre bedauerlich, wenn diese einmalige Chance für Luzern vertan wird.»

Yves Portmann

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