LUZERN: Grosse Lohnunterschiede zwischen den Branchen

Die Schere zwischen den niedrigsten und den höchsten Monatslöhnen hat sich seit 2010 geöffnet. Die Branchenlöhne variieren stark.

Drucken
Teilen
Die Lohnschere vergrössert sich. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Die Lohnschere vergrössert sich. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Im Jahr 2012 betrug der Bruttolohn in den Luzerner Privatunternehmen rund 5900 Franken pro Monat. Die eine Hälfte der Arbeitnehmenden erhielt einen Lohn, der über diesem Wert lag, die andere Hälfte einen darunterliegenden. Der mittlere Lohn war damit 200 Franken tiefer als in der gesamten Schweiz (6100 Franken), zeigen Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung des Bundesamts für Statistik.

Erhebliche Unterschiede zwischen Branchen

Vergleichsweise hohe Löhne bezahlte die Luzerner Privatwirtschaft im Jahr 2012 im Bereich Erziehung/Unterricht, wo sich der Bruttolohn auf 9000 Franken pro Monat belief. Am anderen Ende der Skala stand das Gastgewerbe mit einem mittlere Lohn von 4300 Franken. Mit einem Lohn von 5200 Franken verdienten Frauen 18 Prozent weniger als Männer, die im Mittel mit 6300 Franken entlöhnt wurden.

Tiefe und hohe Löhne driften auseinander

In den Luzerner Privatunternehmen bezogen 80 Prozent der Arbeitnehmenden im Jahr 2012 einen Bruttolohn zwischen 3900 und 10200 Franken pro Monat. Je 10 Prozent empfingen tiefere respektive höhere Saläre. Der Abstand zwischen diesen Grenzen hat seit 2010 um 900 zugenommen, wobei sich die Lohnschere vor allem gegen oben hin geöffnet hat, teilt LUSTAT Statistik Luzern mit.

pd/pz