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LUZERN: Grosser Stadtrat will Heime auslagern

Das Stadtluzerner Parlament stimmt der Auslagerung der städtischen Heime in eine gemeimnützige AG zu. Nun kommt die Vorlage vors Stimmvolk.
Das Betagtenzentrum Eichhof. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Das Betagtenzentrum Eichhof. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Das Parlament der Stadt Luzern hat dem Bericht und Antrag «Schaffung einer gemeinnützigen Aktiensgesellschaft für die Heime und Alterssiedlungen der Stadt Luzern» am Donnerstagmorgen zugestimmt. Dies mit 33 Ja-Stimmen zu 12 Nein-Stimmen. Nein stimmten alle SP-Vertreter und sowie von den Grünen/ Jungen Grünen Monika Senn und Noëlle Bucher.

Eine grosse Mehrheit war der Überzeugung, dass die Auslagerung nötig und sinnvoll ist und nicht auf Kosten der Betagten oder des Pflegepersonals geht. Die SP wehrte sich erfolglos dagegen. Sie sieht nach wie vor keinen Grund, warum die aus ihrer Sicht benötigten Veränderungen bei den Heimen nicht mit dem Status Quo erreicht werden können.

Die Grüne-Fraktion brachte ihren Antrag durch, dass neu städtische Unternehmen wie vbl, ewl und ggf. ab 2015 die ausgelagerten Heime die Vergütungen ihres Verwaltungsrates und ihrer Geschäftsleitungsmitglieder jährlich veröffentlichen müssen.

Nun kommt die Vorlage am 18. Mai vors Volk.

Luca Wolf

Mehr zum Thema<br /> am 20. Dezember in der Neuen LZ.

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