LUZERN: Grosses Buhlen um die Schüler

Die Bildungsmesse Zebi öffnet ihre Tore und präsentiert 140 Berufe. Doch die meisten Schüler peilen dort gezielt ihren Traumberuf an.

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Am Stand des Holzbaus an der Zebi werden Nägel mit Köpfen gemacht – und auch eingeschlagen. (Bild Nadia Schärli)

Am Stand des Holzbaus an der Zebi werden Nägel mit Köpfen gemacht – und auch eingeschlagen. (Bild Nadia Schärli)

Charly Keiser

Zu Tausenden strömen seit gestern Schüler der Oberstufen aus der ganzen Zentralschweiz in die Luzerner Messehallen. Dies an die Zentralschweizer Bildungsmesse (Zebi), an der heuer 140 Berufe präsentiert werden ( Ausgabe vom Mittwoch ). Genau genommen ist der Anlass einerseits ein Buhlen um Lehrlinge; und zum andern ein Schlaraffenland an Berufsinformationen für die jungen Besucher.

Luisa Pfyl, Julia Wigget und Oliver Schuler amüsieren sich an der Zentralschweizer Bildungsmesse Zebi auf der Luzerner Allmend an einem Roboter. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
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Der Dachverband der Elektroniker zeigt, wie ein Roboter funktioniert. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Elias Bucher, Loris Niedermann und Marvin Dissler (von links) nageln am Stand des Holzbaus. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Dominik Jodakovski wirft einen Papierflieger am Stand der Flugzeugwerke Stans. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Schüler machen vor der Messe Luzern Mittagspause. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
An der Zebi werden über 140 Berufe gezeigt. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Diese Lichter stossen auf grosses Interesse. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
«Floristin ist
nicht mein Wunschberuf. 
Meine Favoriten 
sind Zeichnerin und Dekorationsnäherin», sagt Michelle Kempf (13) aus
Seedorf. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
«Eigentlich
würde ich lieber  Automobilfachmann lernen. Doch dafür sind meine Noten leider zu schlecht», sagt Simone Martellotta (13) aus  Emmenbrücke. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
«Es ist schon 
toll, was man
hier über die verschiedenen
Berufe alles
erfahren kann», sagt Noah Infanger (13) aus Attinghausen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Luisa Pfyl, Julia Wigget und Oliver Schuler amüsieren sich an der Zentralschweizer Bildungsmesse Zebi auf der Luzerner Allmend an einem Roboter. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die meisten Schüler sind von ihren Lehrern gut vorbereitet worden und wissen genau, welche Berufe sie sich anschauen wollen. «Viele sind sehr interessiert und fragen, was der Beruf mit sich bringt und welche Fähigkeiten dazu nötig sind», bestätigt Eveline Bernet, die am Stand des Vereins Innerschweizer Floristen die jungen Leute begrüsst. Bernet arbeitet im eigenen Blumengeschäft in Nottwil und wird von ihrer Lehrtochter begleitet, die den Schülern viel über den Beruf zu erzählen weiss. «Floristin ist nicht mein Wunschberuf, ich schaue ihn mir aber mit Interesse an», sagt Michelle Kempf aus Seedorf (13) und ergänzt: «Meine Favoriten sind Zeichnerin und Dekorationsnäherin.»

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Grosses Informationsangebot

100 Prozent sei er sich bezüglich seines Berufswunsches noch nicht sicher, sagt Rolf Zehnder (13) aus Emmenbrücke: «Am meisten interessiert mich im Moment eine Lehre als Elektro­installateur.»

Maurer oder Zimmermann seien die beiden Berufe, die er am liebsten lernen würde, sagt Noah Infanger (13) aus Attinghausen, der mit zwei Schulkollegen am Stand der Holzbau Schweiz Zentralschweiz steht und die Infos an der Bildungsmesse lobt: «Es ist schon toll, was man hier über die verschiedenen Berufe alles erfahren kann.»

HINWEIS

Infos zur Zentralschweizer Bildungsmesse gibts unter: www.zebi.ch