LUZERN: Grünes Licht für Gütsch-Talstation

Die Bauherren vom Château Gütsch haben die geforderten Unterlagen für den Umbau der Talstation dem Stadtrat fristgerecht eingereicht. Damit kann in den nächsten Wochen mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Pd/Rlw
Drucken
Teilen
Talstation der Gütsch-Bahn. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Talstation der Gütsch-Bahn. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Bereits am 12. April musste die Château Gütsch Immobilien AG einen Finanzierungsnachweis für den Neubau der Gütschbahn und das nötige Baugesuch für die Projektänderung der Talstation einreichen. Diese Bedingungen wurden erfüllt. Nun wurde auch noch das letzte Hindernis aus dem Weg geräumt. Die geforderten Unternehmerwerkverträge für den Bau der Talstation und den Bau des Schräglifts wurden fristgerecht bei der Stadt eingereicht. Wie die Stadt in einer Pressemitteilung verkündete, gibt der Stadtrat dem Projekt nun grünes Licht.

Abstimmung mit SBB Bauprojekt

Die Bauarbeiten werden in den nächsten Wochen beginnen und sollen bis im Herbst 2013 abgeschlossen werden. Da die SBB gleichzeitig mit der Sicherung und Lärmschutzmassnahmen der Eisenbahnbrücke im Bereich Gütsch-Bahn beschäftigt ist, müssen die beiden Bauprojekte sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.

Schrägliftkabinen geplant

Auf den beiden bestehenden Geleisen der 2008 aus Kostengründen stillgelegten Gütschbahn sollen künftig zwei neue Schrägliftkabinen für je acht Personen automatisch verkehren. Die rund 170 Meter lange Bahn führt von der Stadt auf den 520 Meter hohen Gütsch.

Die Stadt hat die Bewilligung für den Umbau und die Sanierung der Anlage der Château Gütsch Immobilien AG im Sommer 2010 erteilt. Die Bauarbeiten verzögerten sich immer wieder.

Im März 2013 übte der Luzerner Stadtrat Druck auf die Gütsch-Bauherrschaft aus. So forderte die Stadt unter anderem bis im April einen verbindlichen Finanzierungsnachweis einer Schweizer Bank für den Bahnbau und bis Ende Juni entsprechende Unternehmerverträge. Ansonsten drohte der Stadtrat mit dem Entzug der Baubewilligung.