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LUZERN: Grünes Licht für zwei Hochwasserschutzprojekte

Das Parlament hat grünes Licht für zwei Hochwasserschutzprojekte im Kanton Luzern gegeben: Zwischen Malters und Werthenstein wird eine Brücke neu gebaut. In Ballwil und Hohenrain entsteht ein Hochwasserrückhaltebecken.
Die Rümligbrücke in Schachen wird ersetzt. Kostenpunkt: 5,4 Millionen Franken. (Bild Manuela Jans-Koch)

Die Rümligbrücke in Schachen wird ersetzt. Kostenpunkt: 5,4 Millionen Franken. (Bild Manuela Jans-Koch)

Zwischen Malters und Werthenstein kann eine neue Brücke über den Rümlig gebaut werden. Der Kantonsrat hat einen Kredit von 5,4 Millionen Franken mit 80 zu 29 Stimmen genehmigt. Das Bauwerk soll bei Schachen den Hochwasserschutz und die Verkehrssicherheit verbessern.

Die heutige Brücke ist 90 Jahre alt und in einem schlechten Zustand. Die Strasse ist nur gerade 5,5 Meter breit, Fussgänger müssen den Bach auf einem Holzsteg überqueren.

Die neue Brücke wird 12,4 Meter breit sein und beidseitig über einen Rad- und Gehweg verfügen. Um Schachen besser vor einem Hochwasser zu schützen, wird die Spannweite der Brücke verlängert und die Brücke um einen Meter erhöht. Dies führt dazu, dass das Niveau der Kantonsstrasse auf einer Länge von 230 Metern angehoben werden muss.

Den betroffenen Gemeinden passte dies nicht. Die Anhebung der Strasse greife in das Ortsbild ein. Pius Müller (SVP) beantragte deshalb, das Projekt zurückzuweisen. Der Hochwasserschutz werde hier viel zu hoch gewichtet, sagte er.

Dem widersprach Guido Bucher (FDP). Die Anhebung der Brücke sei für den Schutz vor einem Hochwasser, wie es alle hundert Jahre eintreffen könne, nötig. Katharina Meile (Grüne) sagte, die Gemeinden hätten auf Einsprachen verzichtet.

Das Parlament lehnte die Rückweisung mit 78 zu 31 Stimmen ab und hiess dann im gleichen Stimmenverhältnis den Kredit gut.

Umstrittenes Rückhaltebecken

Ferner bewilligte der Kantonsrat mit 71 zu 30 Stimmen 3,35 Millionen Franken für den Hochwasserschutz in den Gemeinden Ballwil und Hohenrain. Vorgesehen sind ein Hochwasserrückhaltebecken und ein Teilausbau des Ebersolerbachs.

Fredy Winiger (SVP) beantragte, den Kredit nicht zu genehmigen, dies weil ein Rückhaltebecken nicht nötig sei. Markus Odermatt (CVP) pflichtete dem bei. Das Vorhaben sei nicht prioritär.

Baudirektor Robert Küng sagte, die Aussage, dass es das Vorhaben nicht brauche, sei "mutig". Das Rückhaltebecken sei eine günstige Lösung und sei die Basis, dass der Kanal in Ballwil saniert werden könne. (sda)

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