LUZERN: «Gütsch»: Baubewilligung erleichtert Verkauf

Der Stadtrat droht «Gütsch»-Besitzer Alexander Lebedev mit dem Entzug der Bau­bewilligung. Dies wäre für den Russen von Nachteil – wenn er das Hotel verkaufen möchte.

Alexander von Däniken
Drucken
Teilen
Das Chateau Gütsch im Januar 2013. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Das Chateau Gütsch im Januar 2013. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Jetzt ist die Château Gütsch Immobilien AG (CGI) gefordert. Bis am 31. Oktober dieses Jahres muss die neue Gütsch-Bahn in Betrieb sein. Damit setzt der Stadtrat zwar Druck auf. Gleichzeitig wird dem russischen Eigentümer Alexander Lebedev, der durch die CGI vertreten wird, aber eine Hintertür offengelassen.

Denn Stadtpräsident Stefan Roth sagte gegenüber unserer Zeitung: «Den zweiten Teil des Hotelprojekts, den Ergänzungsbau Baluardo, könnte auch ein neuer Käufer vorantreiben.»

Fakt ist: Die Baubewilligung für das «Gütsch» würde es Lebedev erleichtern, das Schlosshotel zu verkaufen, wie eine Umfrage unserer Zeitung bei Immobilien- und Hotellerie-Experten zeigt. «Denn einem Käufer wird dadurch viel Zeit erspart: für die Ausarbeitung eines Projekts, für die Arbeit der Architekten und für das Bewilligungserfahren», sagt etwa Timo Albiez, Marketingleiter der Schweizerischen Hotelfachschule in Luzern.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.