LUZERN: Gütschbahn: Stadt erhöht den Druck

Die Stadt Luzern beharrt auf ihrem «Gütsch»-Ultimatum. Für den Besitzer wird der Fahrplan eng.

Hugo Bischof
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Talstation der Gütsch-Bahn. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Talstation der Gütsch-Bahn. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Schräglift-Bahn hinauf zum Hotel Château Gütsch in der Stadt Luzern muss spätestens am 31. Oktober «betriebsbereit und eröffnet» sein. Dann muss auch die neue Talstation der Bahn fertig gebaut sein. Ansonsten erlischt die Baubewilligung für das gesamte «Gütsch»-Erweiterungsprojekt Baluardo. Diese Auflage der Stadt sei weiterhin gültig, sagte Stadtarchitekt Jürg Rehsteiner unserer Zeitung.

Zuvor hatte die Sprecherin der Gütsch Immobilien AG unserer Zeitung gegenüber erklärt, der Termin 31. Oktober sei «nicht mehr in Stein gemeisselt». Die Stadt habe zugesichert, dass «man kulant sein werde, sollte der Bau nicht rechtzeitig fertig sein».

«Ohne Wenn und Aber»

Dem widerspricht Stadtarchitekt Rehsteiner nun: «Das Ultimatum der Stadt bezüglich dem Verfall der Baubewilligung für das Gesamtprojekt Baluardo gilt weiterhin ohne Wenn und Aber.» Damit gerät der russische «Gütsch»-Eigentümer Alexander Lebedev unter Zeitdruck. Ob er sich davon beeindrucken lassen wird, ist allerdings ungewiss.

Das «Gütsch»-Erweiterungsprojekt «Baluardo» ist seit fünf Jahren geplant. Es sieht zwei Zusatzbauten mit einem grosszügigen Wellness-Bereich vor. Das Projekt wurde immer wieder hinausgezögert.

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