LUZERN: Gütschbahn: Vertrag ist unterzeichnet

Der Stadtrat und die Gütsch Immobilien AG haben sich über die Finanzierung der Gütschbahn geeinigt: Die Stadt zahlt 1,65 Millionen Franken an die Bahn, sofern das Parlament den Kredit im Juni genehmigt.

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Blick auf die Bergstation der Gütschbahn. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Blick auf die Bergstation der Gütschbahn. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Die leidige Geschichte um die Kostenverteilung hat ein Ende: 3,11 Millionen Franken kostet die Sanierung der Gütschbahn. Dies teilt die Stadt am Montag mit. Konkret sieht die Kostenverteilung nun wie folgt aus: Die Stadt Luzern zahlt 1,65 Millionen Franken an die Sanierung der Gütschbahn. Die Gütsch Immobilien AG zahlt 1,46 Millionen Franken, aufgesplittet in einen Startbeitrag für die Sanierung sowie weitere Jahrestranchen für den Betrieb und den Unterhalt für die nächsten 25 Jahre.

Entscheid am 26. Juni

Der Stadtrat beantragt dem Parlament deshalb einen Kredit von 1,73 Millionen Franken, der auch den notwendigen Zinsbetrag beinhaltet. Stimmt das Stadtparlament am 26. Juni dem Kredit zu, dürfte die Gütschbahn fertig gebaut werden.

«Ich freue mich über die erzielte Einigung», wird Stadtrat Adrian Borgula in einer Mitteilung zitiert. «Für die Stadt ist wichtig, dass das Gebiet gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen ist.» Nach Ansicht des Stadtrates hat die Gütschbahn nicht nur Bedeutung für den Tourismus, sondern auch als Erschliessung des Naherholungsgebietes, des Wohngebietes Gütschhöhe und des Restaurants.

Betrieb für 25 Jahre

Im Vertrag verpflichtet sich die Gütsch-Immobilien AG dazu, die Anlage während den kommenden 25 Jahren zu betreiben. Ist sie dazu nicht in der Lage, hat die Stadt das Recht, den Betrieb auf eigene Kosten weiterzuführen.

Auf dem Trassee der Gütschbahn soll nun ein Schräglift mit zwei Kabinen gebaut werden. Die 170 Meter lange Anlage steht seit sechs Jahren still und soll ins Netz des Verkehrsverbundes Luzern integriert werden.

Am Samstag hatte unsere Zeitung exklusiv berichtet, dass am 26. Mai das Schlosshotel aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Neuer Hoteldirektor wird Gérard Olivier Kuhn. Die Küche wird von Andreas Haseloh geführt.

rem