LUZERN: Hauptsitz-Debatte: Baudirektion und LUKB sind im Gespräch

Die Luzerner Kantonalbank erwägt, mehrere hundert Arbeitsplätze an den Seetalplatz zu verlegen. Die Stadt Luzern nimmt nun dazu Stellung.

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Die Luzerner Kantonalbank in Luzern. (Bild: Archiv Pius Amrein/ LZ)

Die Luzerner Kantonalbank in Luzern. (Bild: Archiv Pius Amrein/ LZ)

Die Luzerner Kantonalbank möchte an ihrem Hauptsitz das Attikageschoss zu einem Vollgeschoss ausbauen und ein siebtes Stockwerk realisieren (wir berichteten). Die Voraussetzung dafür wäre jedoch eine Anpassung des geltenden Bau- und Zonenreglements. Diese müsste vom Parlament beschlossen werden und untersteht dem fakultativen Referendum, so die Stadt in einer Medienmitteilung.

Die Baudirektion habe in den letzten Gesprächen im September 2016 die LUKB auf diese Vorgabe verwiesen. Die Stadt befinde sich in «konstruktiven» Gesprächen mit den zuständigen Organen der LUKB. «Der Stadtrat will alles in seiner Macht liegende unternehmen, dass sich die Luzerner Kantonalbank dereinst, nach Anpassung der Bau- und Zonenordnung, an ihrem Hauptsitz erfolgreich weiter entwickeln kann und die Arbeitsplätze in der Stadt Luzern gehalten werden können», so die Stadt weiter.

Zuvor hatte sich auch der Wirtschaftsverband der Stadt Luzern und die FDP-Fraktion des Grossen Stadtrates zu diese Sache geäussert (wir berichteten). Die FDP forderte in einer Motion, dass der Stadtrat alles mögliche unternehme, dass die LUKB in Luzern bleibt.

pd/zfo