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LUZERN: Hausärzte sind gegen das Schularztmodell

«Schulimpfung spaltet die Ärzteschaft» titelte die Neue Luzerner Zeitung am 7. September. Eine Stellungnahme der Vereinigung Luzerner Hausärzte zeigt: Diese geben sich jedoch sehr einig und kritisieren Schularztsystem und Schulimpfung.
Die Luzerner Hausärzte diagnostizieren Schwächen am Schularztsystem. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Die Luzerner Hausärzte diagnostizieren Schwächen am Schularztsystem. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Die Vereinigung Luzerner Hausärzte (VLUHA) stellt vollumfänglich sich offiziell hinter 21 Luzerner Ärzte, die sich für eine Abschaffung des heutigen Schularzt-Systems im Kanton Luzern stark machen (Ausgabe vom 9. September). Das heutige Schularztsystem sei veraltet und erfülle die heutigen Bedürfnisse der Kinder nicht. Die meisten Kinder seien heute gut ins Gesundheitssystem eingebunden, unter anderem aufgrund der Vorsorgeuntersuchungen.

Die VLUHA macht gleich einen Vorschlag, wie es auch ohne Schulärzte gehen könnte: Die Schulbehörde würde jeweils an die anstehende Konsultation der Kinder bei ihrem Arzt erinnern und am Ende des Schuljahrs kontrollieren, ob der Arztbesuch stattgefunden habe.

Auch Impfprogramm in der Kritik

Das Schulimpfprogramm müsse nach über zweijähriger Laufzeit als nicht effizient, bürokratisch und nicht kostensparend bezeichnet werden, halten die Ärzte fest. Dieses wurde nach der Masernepidemie 2006 bis 2009 im Jahr 2013/14 eingeführt. Neue Strategien zur Verbesserung der Durchimpfungsrate der Masern müssten diskutiert werden.

pd/cv

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