LUZERN: Hersteller kommt für Flop der Velopumpen auf

Die elf Velopumpen in der Stadt Luzern funktionierten schlecht oder gar nicht. Der Hersteller hat sie nun geflickt – auf eigene Kosten.

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Eine der Velo-Pumpstationen befindet sich beim Hallenbad Luzern auf der Luzerner Allmend. (Bild: pd)

Eine der Velo-Pumpstationen befindet sich beim Hallenbad Luzern auf der Luzerner Allmend. (Bild: pd)

Im Herbst zeigte sich, dass die öffentlichen Velopumpen, welche die Stadt Luzern im Sommer 2013 angeschafft hat, mangelhaft sind, unter anderem drang Wasser in die Pumpen ein. Die Stadt Luzern hat aus diesem Grund über den Winter die 1500 Franken teuren Pumpen abmontiert und besser abdichten lassen. Für die Zusatzkosten kommt der Hersteller auf, weil das Reparieren der fehlerhaften Pumpen über die Garantie abgedeckt wird. Dies geht aus einer am Donnerstag publizierten Antwort auf eine Interpellation seitens Daniel Wettstein (FDP) hervor. Die Partei hat schon bei der Bekanntgabe des Vorhabens gefragt, «ob das Betreiben von Velopumpen zu den vordringlichsten Aufgaben der Stadt Luzern gehört».

Der Luzerner Stadtrat erachtet das Bereitstellen von Velopumpen als «eine von vielen kleinen Massnahmen zur Förderung des Veloverkehrs». So liefern die Velopumpen einen Beitrag zur Förderung des Velos als Verkehrsmittel bei Kindern und Jugendlichen, schreibt der Stadtrat.

Die Betriebskosten für die zehn Pumpen belaufen sich auf weniger als 1000 Franken pro Jahr. Entwickelt hat die Velopumpen das Tiefbauamt der Stadt Zürich.

rem