LUZERN: Hier gibt es einen Weg aus der Sackgasse

Die Stadt Luzern und Fussverkehr Schweiz, Region Luzern, spannen zusammen: Sie nutzen die neue Signalisationsmöglichkeit, um aus der «Sackgasse» zu kommen.

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Kurt Aeschlimann, Präsident Fussverkehr Schweiz Region Luzern (links), und Ruedi Stalder, Mitarbeiter des Tiefbauamtes, mit einem ergänzten Verkehrsschild. (Bild: PD)

Kurt Aeschlimann, Präsident Fussverkehr Schweiz Region Luzern (links), und Ruedi Stalder, Mitarbeiter des Tiefbauamtes, mit einem ergänzten Verkehrsschild. (Bild: PD)

Fussverkehr Schweiz, Region Luzern, hat eine erste Bestandesaufnahme von Sackgassen in der Stadt Luzern gemacht, die für den Fuss- und Veloverkehr durchgängig sind. Die Stadt Luzern hat nun bei all diesen Sackgassen die Signalisation angepasst.

Dabei mussten die Verkehrstafeln nicht gewechselt werden. Sie wurden kostengünstig mit entsprechenden Klebern ergänzt. Weitere für den Fussverkehr und Veloverkehr durchgängige Sackgassen können der Stadt Luzern gemeldet werden.

«Sackgasse mit Ausnahmen»

Möglich gemacht wurde die Verwendung des neuen Verkehrsschilds «Sackgasse mit Ausnahmen» durch die revidierten Signalisationsverordnung des Bundesrats.

pd/zim

Sackgasse ist nicht gleich Sackgasse

red. Eine Sackgasse ist per Definition eine Strasse, die nicht durchgehend ist. Wo für Autos kein Durchkommen ist, haben die Behörden landauf, landab eine «Sackgasse» signalisiert. Mit dieser Signalisation werden oft auch Fussgänger auf unnötige Umwege geschickt, denn längst nicht jede Sackgasse ist auch für sie und Velofahrer undurchlässig.