LUZERN: Hiflyer-Drama jährt sich zum zehnten Mal

Am 23. Juli 2004, heute vor 10 Jahren, stürzte der Hiflyer-Fesselballon im Verkehrshaus Luzern ab. Dabei kam eine indische Touristin ums Leben.

Yasmin Kunz
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Nach dem Unglück bleibt der Hiflyer am Boden und wird schliesslich demontiert. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Nach dem Unglück bleibt der Hiflyer am Boden und wird schliesslich demontiert. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Vor genau zehn Jahren, am 23. Juli 2004, ereignete sich im Verkehrshaus Luzern eine Tragödie: Wegen einer heftigen Windböe wurde der Hiflyer-Fesselballon gegen eine Hausfassade geschleudert. Dabei starb eine 49-jährige Inderin, und weitere sechs Personen wurden verletzt.

Der Ballon war bis zum Unglück eine der beliebtesten Attraktionen des Verkehrshauses und ein Werbeträger. Der Betrieb des Hiflyers wurde nach dem Unglück eingestellt. Das Verkehrshaus lockt seither mit neuen Attraktionen Gäste an, etwa mit der vor kurzem eröffneten Schokolade-Bahn. Aber auch Altbewährtes wecke Interesse, wie etwa das Filmtheater, sagt Verkehrshausdirektor Martin Bütikofer. Dass indische Touristen vom Hiflyer-Unglück betroffen waren, hat die Reiselust der Inder nicht gebremst – im Gegenteil. Luzerns Tourismusdirektor Marcel Perren sagt: «Seit 2004 steigt die Zahl der Logiernächte indischer Touristen stetig an.»