LUZERN: Hitzkirch soll Gemeindeversammlung beibehalten

In Hitzkirch soll die politische Mitbestimmung nicht auf das Abstimmen an der Urne beschränkt werden. Der Gemeinderat schlägt den Stimmberechtigten vor, an der Gemeindeversammlung festzuhalten.

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Blick auf Hitzkirch. (Bild: Archiv Neue LZ)

Blick auf Hitzkirch. (Bild: Archiv Neue LZ)

Dies teilte die Gemeinde nach Auswertung der Vernehmlassungsantworten zur revidierten Gemeindeordnung am Montag mit. In verschiedenen Luzerner Gemeinden war in den letzten Monaten die Gemeindeversammlung in Frage gestellt worden. Adligenswil und Wolhusen sprachen sich in Abstimmungen für eine Abschaffung der Gemeindeversammlung aus.

Trotz widersprüchlichen Ansichten der Parteien hält der Gemeinderat von Hitzkirch an seiner Absicht fest, die Schulpflege als Behörde mit Entscheidungskompetenz abzuschaffen. Sie soll durch eine beratende Bildungskommission ersetzt werden.

Künftig soll sich der Gemeinderat nach Neuwahlen selbst konstituieren und die Ämter verteilen. Sein Vorschlag, dass die Gemeinderatsmitglieder weiterhin in Ämter gewählt werden sollen, sei weitgehend auf Ablehnung gestossen, teilte der Gemeinderat mit.

Neu soll somit nur noch der Gemeindepräsident von den Wählerinnen und Wählern ins Amt gewählt werden. Der Gemeinderat kündigt zudem an, die Pensen des Gemeinderates von 275 Prozent auf 200 Prozent zu kürzen, dies weil operative Aufgaben an die Verwaltung delegiert worden seien. (sda)