LUZERN: Hochhaus-Pyrozünder: Kündigung droht

Die Polizei fahndet nach dem Mann, der auf dem Balkon eines Allmend-Hochhauses eine illegale Fackel zündete. Ihm drohen Konsequenzen – auch von der Hausverwaltung

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Samstag, kurz nach 21.40 Uhr: Auf einem Balkon des höheren der beiden Allmend-Hochhäuser zündet eine Mann eine verbotene Pyro-Fackel. (Bild Philipp Schmidli)

Samstag, kurz nach 21.40 Uhr: Auf einem Balkon des höheren der beiden Allmend-Hochhäuser zündet eine Mann eine verbotene Pyro-Fackel. (Bild Philipp Schmidli)

Kurz vor Schluss des Fussballspiels zwischen dem FC Luzern und den Berner Young Boys hat ein Mann auf einem Balkon des höheren Hochhauses eine Pyrofackel gezündet. Noch während die Fackel am Samstagabend brannte, wurden Polizisten ins Hochhaus neben der Swissporarena befindet. «Doch die Türe wurde nicht geöffnet, obwohl die Wohnung besetzt war», erklärt Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft. Der Mieter sei zwar inzwischen bekannt, «aber noch nicht, wer die Fackel verwendet hat». Das Abbrennen von Pyromaterial sei überall verboten – egal ob im Stadion oder auf einem Balkon beim Stadion. Dem Täter droht eine Busse oder gar eine Freiheitsstrafe.

Kündigung möglich

Doch auch die Hausverwaltung kann ihn zur Rechenschaft ziehen. Die möglichen Konsequenzen reichen von einer Verwarnung bis zur Kündigung, wie die Hochhaus-Verwalterin Wincasa auf Anfrage sagt. Bei Wincasa heisst es zudem, dass eine solche Aktion nicht tolerierbar sei.

Alexander von Däniken

Den ausführlichen Artikel zum Pyrozünder lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/-in kostenlos im E-Paper.