LUZERN: «Hochhaus-Pyrozünder» verurteilt

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat einen 33-jährigen Mann mit Geldstrafe und Busse bestraft, weil er nach einem Fussballspiel vom FC Luzern unerlaubterweise eine Handlichtfakel zündete. Das Urteil ist rechtskräftig.

Drucken
Teilen
Der Mann zündete nach dem YB-Spiel am Samstag auf dem Allmend-Hochhaus eine Pyrofackel. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der Mann zündete nach dem YB-Spiel am Samstag auf dem Allmend-Hochhaus eine Pyrofackel. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der Vorfall ereignete sich am 11. Mai 2013. Kurz nach Spielschluss vom FC Luzern gegen YB Bern zündete der 33-jährige Mann aus Deutschland auf dem Balkon eines – an das Fussballstadion angrenzenden – Hochhauses eine Handlichtfakel. Die abgebrannte Fackel warf er vom Balkon auf die Wiese.

Der Mann stellte sich kurz darauf selber der Polizei. Die Staatsanwaltschaft Luzern hat nun die Untersuchung abgeschlossen. Der Deutsche wurde wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und Verunreinigung fremden Eigentums mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 60 Franken (bedingt) und 800 Franken Busse bestraft. Zudem hat er Untersuchungskosten in der Höhe von 630 Franken zu bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

pd/nop