LUZERN: Hochhaus-Sanierung: Finanzierung unklar

Das Hochhaus im Luzerner Verkehrshaus soll saniert werden. Ob aus dem Hochhaus dereinst ein Hotel wird, ist weiter offen.

Pd/Rem/Nop
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Verkehrshaus-Direktor Martin Bütikofer in einem Sitzungszimmer des Hochhauses mit Blick auf den Vierwaldstättersee. (Bild: Archiv Nadia Schärli / Neue LZ)

Verkehrshaus-Direktor Martin Bütikofer in einem Sitzungszimmer des Hochhauses mit Blick auf den Vierwaldstättersee. (Bild: Archiv Nadia Schärli / Neue LZ)

Blick auf das Hochhaus, das saniert werden muss. (Bild: Nadia Schärli /Neue LZ)

Blick auf das Hochhaus, das saniert werden muss. (Bild: Nadia Schärli /Neue LZ)

Das Bürogebäude auf dem Areal des Verkehrshauses der Schweiz, das Ende der 60er-Jahre gebaut wurde, muss saniert werden. Korrosionsschäden an der Fassade und ein hoher Energieverbrauch sind die wichtigsten Gründe dafür.

Ein entsprechendes Vorprojekt wurde soeben abgeschlossen, wie das Verkehrshaus am Montag in einer Mitteilung schreibt. Darin enthalten sind eine bautechnische Analyse und die Abschätzung der Baukosten. Aufgrund der Resultate sind die Geschäftsleitung und der Vorstand zum Ergebnis gekommen, dass es weitere Abklärungen zur Finanzierung braucht. Zur Diskussion stehen weiterhin zwei Möglichkeiten:

  • Das Verkehrshaus nutzt das Gebäude als Büro mit Vermietung an Dritte wie heute.
  • Eröffnung eines Hotels

Laut Mitteilung soll die betriebswirtschaftlich beste Lösung fürs Verkehrshaus gefunden werden. Das Verkehrshaus will Ende Oktober über die weiteren Erkenntnisse informieren.

Verwaltung soll ins Schädrüti Schulhaus

Das Schulhaus Schädrüti wird ab Sommer 2013 nicht mehr von der Volksschule genutzt. Der Stadtrat hat beschlossen, den Schulbetrieb ins Schulhaus Würzenbach zu integrieren. Dieses Projekt kann wie geplant im Sommer 2013 mit dem Umzug der Klassen aus dem Schulhaus Schädrüti ins Schulhaus Würzenbach abgeschlossen werden.

Vermietung ab Januar 2014

Für das Schulhaus Schädrüti ist keine schulische Nutzung mehr vorgesehen, weshalb es vermietet werden kann. Das Verkehrshaus der Schweiz soll das Schulhaus für zwei bis maximal fünf Jahre mieten. Es dient dem Verkehrshaus als Provisorium während des geplanten Umbaus des Bürohochhauses. Mietbeginn ist voraussichtlich am 1. Januar 2014.

Nach der Zwischennutzung soll das Schulhaus einer definitiven Nutzung zugeführt werden. Es ist im Moment noch offen, ob die Liegenschaft langfristig vermietet, im Baurecht abgegeben oder verkauft wird. Die Stadt wird in dieser Zeit die verschiedenen Varianten abklären und mit den potenziellen Interessenten die beste Lösung suchen.