LUZERN: Hotel Gütsch: Stadtpräsident ist stinksauer

Nach den Äusserungen des Gütsch-Besitzers Alexander Lebedev am Fernsehen platzt dem Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth der Kragen.

Daniel Schriber
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Das Château Gütsch in Luzern. Fotografiert am 15. Januar 2013. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Château Gütsch in Luzern. Fotografiert am 15. Januar 2013. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Am Freitag sagte der russische Oligarch in einem Interview in der Nachrichtenendung «10 vor 10», dass er nichts mehr von dem 70-Millionen-Anbau an das Château Gütsch in Luzern wissen wolle. Das ursprünglich geplante und von ihm selber initiierte Projekte gefalle ihm nicht und sei ausserdem zu teuer, so Lebedev. Es sind Aussagen, die der Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth in dieser Deutlichkeit zum ersten Mal hörte.

«Unerträgliche» Situation

«Lebedevs Aussage irritiert mich vollends», sagt Roth. Dass der «Gütsch»-Eigentümer nun, drei Jahre nach der Eingabe des Bauprojekts, in einem Fernsehinterview verkünde, dass ihm das eingereichte Projekt nicht gefalle, macht Roth stinksauer. «So etwas hat es ja wohl noch nie gegeben.» Und weiter: «Die Situation ist unerträglich.»

Russe kauft Hotel in Engelberg

Auch in Engelberg hat ein Russe ein Hotel gekauft, und zwar die «Bänklialp». Vorbesitzer war das Kloster Engelberg. Der Deal gibt den Einheimischen zu Denken.

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