LUZERN: Hoteliers nehmen Tourismuszone ins Visier

Falls ein Gutachten aufzeigt, dass die Hotelzone rechtlich fragwürdig ist, wollen die Hoteliers dagegen vor Gericht ziehen.

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Die Tourismuszone soll verhindern, dass bestimmte Hotels wie das «National» (Bild) komplett in Luxusappartements umgenutzt werden. (Bild: Pius Amrein / LZ)

Die Tourismuszone soll verhindern, dass bestimmte Hotels wie das «National» (Bild) komplett in Luxusappartements umgenutzt werden. (Bild: Pius Amrein / LZ)

Die Stadt Luzern will die Hotelzone einführen. Dies im Rahmen der Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) für den Stadtteil Luzern, die am 9. Juni vors Volk kommt. Die neue Hotelzone umfasst die Hotels Hermitage, Seeburg, Europe, Montana, National, Palace, Schweizerhof und Château Gütsch sowie das Schlösschen Utenberg und das Kursaal-Casino. Neu dürfen diese Betriebe nicht komplett umgebaut werden, etwa für Privatwohnungen.

Schutz vor Spekulationen

Die Hotelzone erlaubt neu nur 20 Prozent der Fläche für Wohn- und Arbeitszwecke umzunutzen. Damit soll verhindert werden, dass diese Häuser zu Spekulationsobjekten werden. Die spannendste Frage lautet nun: Wird die BZO vom Volk angenommen – beschreiten die Hoteliers gegen den entsprechenden Artikel den Rechtsweg?

Seitens des Hotel Europe heisst es: «Der Verwaltungsrat hat zur Klärung der streitigen Rechtsfragen ein Gutachten in Auftrag gegeben.» Je nach dem, werde man die Hotelzone anfechten. Ähnliches Absichten hegt man auch beim Schweizerhof. Bei der Stadt hingegen verlässt man sich auf die eigenen Abklärungen. Diese haben ergeben, dass die Zone rechtens ist.

Luca Wolf

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