LUZERN: HSLU-Rektor zurück in die Nordwestschweiz

Der Rektor der Hochschule Luzern, Crispino Bergamaschi, wird sein Amt per Ende Jahr verlassen. Der 47–Jährige wird neuer Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).

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Crispino Bergamaschi vor der Hochschule Technik & Architektur in Horw. (Archivbild Pius Amrein/Neue LZ)

Crispino Bergamaschi vor der Hochschule Technik & Architektur in Horw. (Archivbild Pius Amrein/Neue LZ)

Damit kehrt der Elektroingenieur ETH, laut einer Mitteilung der Hochschule Luzern, an den Ort zurück an dem seine Karriere begann. Vor 15 Jahren trat er in die HTL Brugg Windisch – heute Teil der FHNW – als Dozent für Mikroelektronik ein. Im Juni 2001 wählte ihn der Luzerner Regierungsrat zum Rektor der Hochschule Luzern – Technik & Architektur.

Einer seiner Schwerpunkte war, das neue Studiensystem der Bachelor- und Masterstudiengänge einzuführen. Neben den bestehenden klassischen Studiengängen wie Architektur, Informatik und Maschinentechnik etablierte er an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur weitere Studiengänge.

Neben seiner Tätigkeit als Rektor der Hochschule Luzern – Technik & Architektur setzte er sich für die Weiterentwicklung disziplinenübergreifenden Arbeitens zwischen den Teilschulen ein und war während neun Jahren Mitglied der Geschäftsleitung der Hochschule Luzern, seit 2008 auch in der Funktion als stellvertretender Direktor.

Mit seiner neuen Tätigkeit ab 1. Januar 2011 übernimmt Crispino Bergamaschi die Leitung einer der grössten Fachhochschulen im deutschsprachigen Teil der Schweiz. «Der Abschied fällt mir nicht leicht. Aber ich freue mich, weiterhin etwas in der Bildungs- und Forschungslandschaft der Schweiz bewegen zu dürfen», wurde Bergamaschi in der Medienmitteilung zitiert.

Salvatore Aronica/Zisch