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LUZERN: Ideen für die künftige «Konsi»-Nutzung sprudeln

Für die künftige Nutzung des Konservatoriums sind schon viele Vorschläge beim Stadtrat eingegangen - die meisten davon mit kulturellem Hintergrund. Park und Gebäude sollen öffentlich zugänglich sein.
Astrid Longariello
Das Konservatorium im Luzerner Dreilindenpark wird für eine neue Nutzung frei. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 10. März 2016))

Das Konservatorium im Luzerner Dreilindenpark wird für eine neue Nutzung frei. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 10. März 2016))

Astrid Longariello

astrid.longariello@luzernerzeitung.ch

Wie das Konservatorium und der Park nach dem Wegzug der Hochschule Luzern – Musik zum Südpol in Kriens im Sommer 2019 genutzt werden, steht noch nicht fest. In einem Punkt ist man sich grundsätzlich einig: Das «Konsi»-Areal soll weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich sein (Ausgabe vom 15. März). Mit der Frage, was schliesslich nach der Ära «Konsi» kommen soll, beschäftigen sich zahlreiche Bürger, und sie suchen aktiv nach Lösungen.

So unter anderem Ariel Kolly, Künstler und Architekt in Luzern. Er hegt eine ganz besondere Beziehung zu der seiner Meinung nach schönsten Parkanlage Luzerns, die er als architektonisches Juwel mit spezieller und künstlerischer Atmosphäre bezeichnet. «Als Junge spielte ich dort schon mit meinen Kameraden Fussball. Und eine Höhle im Wald war unser abenteuerlicher Spielplatz», erinnert sich Kolly. Er hat sich intensiv mit der Neunutzung des Konservatoriums beschäftigt und das Konzept «Kultur-Ort Schlössli» entwickelt. Darin setzt Kolly den Schwerpunkt auf eine breite kulturelle Nutzung, die der Öffentlichkeit zugänglich sein soll.

Vom Weihnachtsmarkt bis zur Ess- und Trinkkultur

Mit seinem Konzept will Ariel Kolly der Stadt Impulse und Ideen vermittlen. «Jetzt hat die Stadt eine Riesenchance, hier einen Kulturort zu schaffen.» Er sieht zahlreiche Möglichkeiten, wie man die Anlage nutzen könnte. Nebst Seminaren, Vorträgen und Lesungen schlägt er unter anderem Workshops, Ausstellungen, zwei bis drei grössere Events pro Jahr, Sonntagsmatineen, Kleinproduktionen von Theatern, Familien- und Kinderangebote oder märchenhafte Weihnachtsmärkte und Osterfeste vor. Einen wichtigen Aspekt stellt seiner Meinung nach die Trink- und Esskultur dar. «Ein kleiner Restaurationsbetrieb sollte die bisherige Automatenverpflegung ersetzen. Es wäre wünschenswert, regionale, frische und biologische Produkte anzubieten», so Kolly.

Bezahlbare und abgestufte Mieten

Ein weiteres Anliegen Kollys betrifft die Kosten. «Die Räume sollten bezahlbar und die Mieten je nach Nutzungsart abgestuft sein. Ausserdem sollten die Bewohner der Stadt Luzern Vergünstigungen erhalten», schlägt Kolly vor.

Laut Stadträtin Manuela Jost (GLP) sind zahlreiche verschiedene Nutzungsvorschläge bei der Stadt eingegangen, viele mit einem kulturellen Hintergrund. «Der Stadtrat sammelt und prüft alle Ideen. Ziel ist, dem Parlament im Sommer 2018 einen konkreten Nutzungsvorschlag zusammen mit dem Sanierungskredit zu unterbreiten», sagt Jost.

Es sei auch beabsichtigt, dass das Konservatorium und der Park weiterhin für eine breite Öffentlichkeit zugänglich blieben. «Diesen Aspekt würde auch ich persönlich begrüssen», so Jost. Des Weiteren würden der Sanierungsbedarf und die damit verbundenen Kosten geprüft. Gemäss Jost wird auf jeden Fall direkt nach dem Auszug der Musikhochschule mit Sanierungsarbeiten begonnen.

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