LUZERN: IG droht mit dem Referendum

Die Ausschreibungskriterien für die Überbauung Industriestrasse stehen fest. Doch die IG Industriestrasse ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden.

Luca Wolf
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Vertreter der IG Industriestrasse demonstrierten am Donnerstag vor dem Luzerner Rathaus mit Gesichtsmasken der Parlamentarier. (Bild: Eveline Beerkircher)

Vertreter der IG Industriestrasse demonstrierten am Donnerstag vor dem Luzerner Rathaus mit Gesichtsmasken der Parlamentarier. (Bild: Eveline Beerkircher)

Der Stadtrat muss seine Grundstücke an der Industriestrasse gemäss Volksentscheid an eine gemeinnützige Baugenossenschaft im Baurecht abgeben. In den am Donnerstag vom Stadtparlament abgesegneten Ausschreibungskriterien wird genau definiert, welche Auflagen der künftige Bauherr zu erfüllen hat. Doch weil sich Links, Rechts und Mitte in vielen Fragen uneinig waren, mussten rund 30 Änderungsanträge durchdebattiert werden.

Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ
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Für einigen Unmut sorgte beispielsweise der Baurechtszins. Dennoch blieb es dabei, dass der Stadtrat dem künftigen Bauherrn einen Rabatt von 20 Prozent gewähren muss. Diskussionslos wurde der Anteil an grossen Familienwohnungen von 30 auf 50 Prozent erhöht. Erst nach langen Diskussionen entschied der Rat, dass der künftige Bauträger nicht der Stadtluzerner Genossenschaftsvereinigung angehören muss. Die IG Industriestrasse ist mit den Entscheiden nicht per se unzufrieden, behält sich aber ein Referendum vor.