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LUZERN: Ihre Hochzeitsbilder sind preisgekrönt

Marianne Schulze fotografiert Paare an ihrem schönsten Tag. Dafür wurde sie nun ausgezeichnet. Und das, obwohl ihr Einstieg in die Fotografiebranche noch gar nicht lange her ist.
Chiara Stäheli
Hochzeitsfotografin Marianne Schulze beim Schloss Meggenhorn. (Bild: Roger Grütter (Meggen, 6. April 2017))

Hochzeitsfotografin Marianne Schulze beim Schloss Meggenhorn. (Bild: Roger Grütter (Meggen, 6. April 2017))

Mit ihrem Unternehmen «Eine Prise Salz» bewarb sich Marianne Schulze (36) für den Wedding Award. Es reizte sie, von einer Jury beurteilt zu werden, sich mit anderen zu messen. Ihre Bewerbung fand Gefallen, und die Fachjury nominierte sie und zwölf weitere Bewerber für die Verleihung, an der die passionierte Hochzeitsfotografin in ihrer Kategorie den ersten Preis entgegennehmen durfte. Das Gesamtkonzept, das auch Website, Firmenname und Messeauftritte beinhaltet, überzeugte die Jury und verhalf Marianne Schulze zu ihrem Sieg.

Inwiefern sich ihre Auszeichnung nun auf die Kundenanfragen auswirkt, kann Marianne Schulze noch nicht genau sagen: «Da die Planung der Saison 2017 schon gelaufen ist und ich beinahe ausgebucht bin, nehme ich bereits jetzt Anfragen für das Jahr 2018 entgegen. Es wird sich in den kommenden Monaten zeigen, welchen Einfluss der Sieg auf meine Arbeit hat.»

Salz ist unverzichtbar

Mit der Hochzeitsfotografie verfolgt Marianne Schulze das Ziel, die Paare am schönsten Tag ihres Lebens mit ihren Bildern glücklich zu machen. «Es ist eine Herausforderung, die einzigartigen Momente einzufangen und festzuhalten. Denn man kann diese nicht einfach wiederholen.» Mit dem Hintergedanken, Erinnerungen haltbar zu machen, ist auch ihr Firmenname «Eine Prise Salz» entstanden. Salz macht haltbar und ist unverzichtbar. Als leidenschaftliche Hobbybäckerin weiss Marianne Schulze, dass man diese eine Prise Salz nie vergessen sollte. Das will sie auch für die Hochzeitspaare sein – eine Unterstützung, auf die man nicht verzichten kann, damit der unvergessliche Tag bildlich optimal festgehalten wird.

Ihr Flair und ihre Freude an der Hochzeitsfotografie entdeckte sie vor vier Jahren. Von einem Tag auf den anderen begann Schulze, die morgen 37 Jahre alt wird, mit der Fotografie. Im Januar 2016 gründete sie ihr eigenes Unternehmen.

Wunsch nach ungestellten Aufnahmen

«Nur mit Freude, Intuition und einem Blick fürs Detail können Bilder entstehen, die authentisch wirken und die Situation so zeigen, wie sie ist», sagt Marianne Schulze über ihre Arbeit. Dass Emotionen natürlich eingefangen werden, ist ihr besonders wichtig und auch der Hauptwunsch der Hochzeitspaare. Sie wollen ungestellte Aufnahmen, die es ihnen ermöglichen, sich beim Anschauen sofort wieder in die Situation zurückzuversetzen und in Erinnerungen zu schwelgen. Um dies zu erfüllen, arbeitet Marianne Schulze stets im Hintergrund und verhält sich unauffällig. Diese Qualität ist ihr sehr wichtig und ein entscheidender Grund für zahlreiche Paare, sich von ihr ablichten zu lassen.

Sowohl kirchliche als auch zivile Trauungen gehören zum Auftragsgebiet von Marianne Schulze. So durfte die Fotografin beispielsweise ein Paar in Dirndl und Lederhosen während ihres schönsten Tags begleiten. Und obwohl alle Paare das gleiche Fest feierten, sei doch jede Hochzeit einzigartig und überzeuge mit ihrem eigenen Charme.

Winterhochzeiten nehmen zu

Besondere Trends im Hochzeitsgeschäft gebe es nicht. «Man kann nicht sagen, dass ein Motiv oder eine Art zu heiraten besonders beliebt ist. Was mir jedoch auffällt, ist, dass die Winterhochzeiten zunehmen und mittlerweile ganzjährig geheiratet wird. Die Leute haben den besonderen Charme, den eine Hochzeit während der kalten Jahreszeit haben kann, entdeckt», so Schulze.

Auf die Frage, wer dann die Fotos bei ihrer eigenen Hochzeit aufnehmen darf, antwortet Schulze vergnügt: «Es sollte jemand sein, der seine Arbeit mit der gleichen Hingabe macht wie ich und der es schafft, mir mit den Fotos ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.»

Der Verein Wedding Award Switzerland besteht aus Mitgliedern, die selber in der Hochzeitswelt tätig sind. In diesem Jahr wurden bereits zum zweiten Mal zahlreiche Auszeichnungen für Dienstleister dieser Branche verliehen. Ziel des Vereines sowie der Award-Verleihung ist es, den wachsenden Schweizer Hochzeitsmarkt aktiv zu fördern.

Chiara Stäheli

stadt@luzernerzeitung.ch

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