LUZERN: Immer mehr Abfall liegt im Wald

Die Luzerner Gemeinden gehen vermehrt gegen Abfallsünder vor, denn immer mehr Leute entsorgen ihren Güsel illegal im Wald oder auf Sammelstellen. Die Zahl der Strafanzeigen steigt.

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«Daddy, was ist das?» - «Ein Baum, glaub ich.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

«Daddy, was ist das?» - «Ein Baum, glaub ich.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

«Die Tendenz ist steigend – seit zwei, drei Jahren», sagt Daniel Burri, geschäftsleitender Staatsanwalt des Kantons Luzern. Die Umweltschutzpolizei war 2007 mit 6 Prozent mehr Anzeigen wegen widerrechtlicher Abfallentsorgung konfrontiert als im Jahr zuvor. 167 Anzeigen gingen ein – jeden zweiten Tag eine.

«Es wird immer schlimmer», klagt Edwin Heller, Stadtrat von Willisau. Besonders an Strassen, die durch Waldgebiete führen, würden illegal Säcke deponiert – vor allem von Ortsfremden.

Die Gemeinden durchsuchen deshalb vermehrt den Abfall nach Hinweisen auf Güselsünder. Wer Abfall in einem falschen Sack entsorgt oder keine Gebührenmarke anbringt, dem drohen eine Busse, Gebühren und eine Umtriebsentschädigung von insgesamt rund 220 Franken. Wer auch gegen das Umweltschutzgesetz verstösst, «kommt härter an die Kasse», sagt Staatsanwalt Daniel Burri. «Je nach Schwere des Delikts.»

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.