LUZERN: Immer mehr Einbürgerungen in der Stadt Luzern

In der Stadt Luzern wurden im letzten Jahr 312 Ausländern das Stadtbürgerrecht zugesprochen - das sind 14 mehr als im Vorjahr. 21 Prozent der Eingebürgerten stammen aus dem Kosovo.

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In der Stadt Luzern wurden im vergangenen Jahr 312 Personen eingebürgert. (Symbolbild Neue LZ)

In der Stadt Luzern wurden im vergangenen Jahr 312 Personen eingebürgert. (Symbolbild Neue LZ)

Ende 2014 waren bei der Einbürgerungskommission der Stadt Luzern 476 (Vorjahr: 490) Gesuche hängig. Der Pendenzenberg soll nun innert der nächsten zwei Jahre abgebaut werden, wie die Kommission am Freitag mitteilte.

Konkret will sich die Kommission künftig öfter treffen und pro Sitzung bis zu 30 statt nur rund 20 Gesuche behandeln. Die Kommissionsmitglieder würden in den kommenden Monaten die entsprechenden Vorkehrungen treffen, heisst es in der Mitteilung. Im März hatten sie ein entsprechendes Grobkonzept beraten.

Die Kommission traf sich im vergangenen Jahr zu elf halb- und ganztägigen Sitzungen und behandelte 236 Gesuche, 12 mehr als im Vorjahr. Die Gesuche waren 2011 und 2012 bei der Stadt eingereicht worden.

Total wurde im letzten Jahr 312 (Vorjahr: 298) Personen das Stadtbürgerrecht zugesichert. 21 Prozent der Eingebürgerten stammten aus dem Kosovo, 9 Prozent aus Deutschland. Je 8 Prozent kamen aus Kroatien, Italien, Serbien und Sri Lanka. Im Durchschnitt waren sie rund 28 Jahre alt.

Bei 5 (5) Personen wurde eine Einbürgerung abgelehnt. Gründe waren mangelnde Integration, ungenügende Deutsch- und Staatskenntnisse sowie in einem Fall ein Gesetzesverstoss. In 62 (48) Fällen wurde das Gesuch sistiert, am häufigsten ebenfalls wegen mangelnder Integration.

2014 gingen insgesamt 220 neue Einbürgerungsgesuche ein. Das waren 46 mehr als 2013. (sda)

Herkunft der eingebürgerten Personen. (Bild: Grafik: Janina Noser)

Herkunft der eingebürgerten Personen. (Bild: Grafik: Janina Noser)