LUZERN: Immer mehr illegale Deponien

Die Fälle von illegal deponiertem Abfall häufen sich. Diese können Gewässer und einheimische Pflanzen gefährden.

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Kurzerhand beim Waldrand entsorgt. Das Forstpersonal findet immer mehr solcher illegaler Deponien. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Kurzerhand beim Waldrand entsorgt. Das Forstpersonal findet immer mehr solcher illegaler Deponien. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

ras. Immer öfters wandert er dorthin, wo er nicht hingehört. Statt im Güselsack, landet der Luzerner Abfall häufiger auf illegalen Deponien. Letztes Jahr wurden 41 derartige Fälle verzeichnet. Zum Vergleich: 2008 waren es noch 24. Dies zeigt der Jahresbericht der Umweltschutzpolizei.

Unabsehbare Folgen

Dabei zeigt sich, dass sich das Deponiematerial nicht nur auf das vermeintlich als unproblematisch wahrgenommene Grüngut reduziert. «Auch Bauschutt, Sperrgut und einzelne Abfallsäcke werden in der freien Natur verbotenerweise deponiert», sagt Natalie Kamber, stellvertretende Medienbeauftragte der kantonalen Dienststelle Umwelt und Energie. Dabei ist klar, dass auch das Grüngut keineswegs ungefährlich für die Natur ist. Kamber: «Je nach Zusammensetzung und Menge des Grünguts kann sich mehr oder weniger Gärsaft bilden, der allenfalls die Gewässer belastet.»

Wenn invasive Neophyten, also in unserem Ökosystem nicht ansässige Pflanzen – wie etwa der japanische Knöterich – im Wald entsorgt werden, können sich diese zudem versamen und damit weiter ausbreiten.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung oder im E-Paper.