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LUZERN: Immer mehr Personen beziehen Sozialhilfe

Im Jahr 2014 wurden im Kanton Luzern knapp 8500 Personen mit wirtschaftlicher Sozialhilfe unterstützt. Die Sozialhilfequote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 2,2 Prozent an.
Von Wirtschaftswachstum können nicht alle profitieren - gewisse Personengruppen wie Alleinerziehende bleiben weiterhin auf Sozialhilfe angewiesen (Archiv) (Symbolbild AP//Michael Sohn)

Von Wirtschaftswachstum können nicht alle profitieren - gewisse Personengruppen wie Alleinerziehende bleiben weiterhin auf Sozialhilfe angewiesen (Archiv) (Symbolbild AP//Michael Sohn)

Im Jahr 2014 erhielten im Kanton Luzern 8469 Personen wirtschaftliche Sozialhilfe. Die Zahl der Beziehenden nahm damit gegenüber dem Vorjahr erneut zu (+202), wie die Statistik Luzern (Lustat) am Donnerstag mitteilte. Mit 2,4 Prozent war die Zunahme jedoch geringer als im Vorjahr (+5,1 Prozent).

Die Sozialhilfequote stieg von 2,1 auf 2,2 Prozent. Dieser Wert lag über dem Zentralschweizer Durchschnitt von 1,8 Prozent, jedoch unter dem gesamtschweizerischen Niveau (2013: 3,2 Prozent).

Auch die Bezugsdauer steigt

Alleinerziehende, Geschiedene und Personen ohne nachobligatorische Ausbildung waren weiterhin überdurchschnittlich häufig auf Unterstützung angewiesen. Die mittlere Bezugsdauer der laufenden Fälle verlängerte sich um 3 Monate auf 21 Monate.

Mit einer Scheidung oder Trennung steigt die Wahrscheinlichkeit, auf Sozialhilfe angewiesen zu sein. Im Jahr 2014 wurde im Kanton Luzern gut jeder fünfte unterstützte Haushalt von Alleinerziehenden geführt. Darüber hinaus wurden in 1022 Fällen die Alimente für 1338 Kinder und Jugendliche (bis 25 Jahre) bevorschusst.

Kinder und Jugendliche am häufigsten Betroffen

Bei jüngeren Bevölkerungsgruppen sind die Sozialhilfequoten tendenziell höher als bei älteren. Kinder und Jugendliche sind am häufigsten von Sozialhilfe betroffen. Im Jahr 2014 nahm ihre Quote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent zu. Mit Ausnahme der 18- bis 25-Jährigen und der Über-80-Jährigen wurden in allen Altersgruppen mehr Personen unterstützt als im Vorjahr.

Fehlende berufliche Qualifikation erhöht das Risiko, auf Sozialhilfe angewiesen zu sein. Im Kanton Luzern verfügten 2014 rund 59 Prozent der unterstützten Erwachsenen über keine nachobligatorische Ausbildung.

pd/zim

Bild: Grafik: Janina Noser / Neue LZ

Bild: Grafik: Janina Noser / Neue LZ

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