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LUZERN: Immer weniger Frauen im Kantonsrat

Der Anteil der Frauen im Luzerner Kantonsparlament hat leicht abgenommen. Viele Ratsmitglieder haben weitere politische Ämter inne, wie Statistik Luzern (Lustat) am Montag mitteilte.
Gespannten warten auf die Ergebnisse der Kantonsratswahlen im Luzerner Regierungsgebäude. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Gespannten warten auf die Ergebnisse der Kantonsratswahlen im Luzerner Regierungsgebäude. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Zahl der Kandidierenden hat im Vergleich zu den Wahlen 2011 weiter zugenommen (2011: 575) und mit 631 einen erneuten Höchstwert erreicht, wie Statistik Luzern (Lustat) am Montag mitteilte. Im Durchschnitt traten pro Kantonsratsmandat 5,3 Personen zur Wahl an.

Ins Kantonsparlament gewählt wurden insgesamt 35 Frauen und 85 Männer. Der Frauenanteil liegt damit bei 29 Prozent (2011: 31 Prozent). Die Erfolgsquote nach Geschlecht fiel 2015 für die Männer etwas höher aus als für die Frauen; 2011 war dies umgekehrt gewesen. Insgesamt traten 104 amtierende Kantonsrätinnen oder Kantonsräte zur Wiederwahl an; 93 von ihnen schafften diese, 11 nicht. Der Anteil der Wiederantreten den hat sich seit 1999 laufend erhöht.

Das Mandat im Kantonsrat ist häufig nicht die einzige politische Tätigkeit der Kantonsrätinnen und Kantonsräte. Gut ein Viertel der gewählten Personen hat ein Exekutivamt auf Gemeindeebene inne. Im Durchschnitt wandte eine Kantonsrätin oder ein Kantonsrat in einem Zeitraum von vier Wochen rund 55 Stunden für die politischen Tätigkeiten auf.

Stimmbeteiligung geht weiter zurück

Der seit 1947 beobachtete Rückgang der Stimmbeteiligung setzte sich 2015 fort; die Stimmbeteiligung war mit 38,7 Prozent so tief wie noch nie seit 1911. Die grossen regionalen Unterschiede blieben bestehen: Am tiefsten war die Stimmbeteiligung im Wahlkreis Luzern-Stadt (34,0 Prozent), am höchsten im Entlebuch (54,3 Prozent).

Bei den Kantonsratswahlen 2015 wurden insgesamt 31 Prozent der mit einer Listenbezeichnung versehenen Parteistimmzettel ohne handschriftliche Änderungen eingelegt (2011: 29 Prozent). Der Anteil der unverändert eingelegten Parteistimmzettel hat seit 2003 zugenommen. Wie bei früheren Wahlen hat 2015 die SVP am meisten unveränderte und die CVP am meisten veränderte Parteistimmzettel erhalten.

pd/zim

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